Stagnation am kroatischen Immobilienmarkt
Posted by admin on March 25th, 2008
Der Rückgang der Immobilienverkäufe und die Stagnation der Preise sind auch weiterhin dominierend am kroatischen Immobilienmarkt. Trotz des immer noch hohen Durschnittspreises am größten kroatischen Einzelmarkt Zagreb auf einem Niveau von € 2.000 pro m² Wohnfläche ist eine deutliche Aufgliederung des Marktes in hochpreisige und attraktive, sowie weniger attraktive attraktive Lagen in denen die Preise weiter fallen werden erkennbar.
Das Preisniveau hat eine Grenze erreicht wo der durchschnittliche Bürger 3 Monatsgehälter je m² Wohnfläche aufwendet, dann zusätzlich die Kreditkosten finanzieren muss, um dann mindestens die Hälfte des Erwerbslebens das Darlehen abträgt. Das Risiko für den Einzelnen ist durch diese Entwicklung deutlich gestiegen und die Möglichkeit der Bürger die Investition von der Hausbank finanziert zu bekommen sinkt zunehmend.
Individuelle Unterschiede einzelner Lagen wird es immer geben. Die Preise in manch B-Lagen (also weniger attraktiven) stagnieren nach wie vor, wogegen in A-Lagen die Preise stabil sind bzw. steigen. Manche Objekte können nur mit einem Preisnachlass an den Mann oder die Frau gebracht werden und das ist in Zagreb genauso wie z.B. auch in split zu beobachten. Bisher war das Preisniveau mehr oder weniger angeglichen, was sich langsam ändert und die Unterschiede je nach Attraktivität deutlich erkennbar werden. Für den Investor eine erfreuliche Entwicklung
Diese Entwicklung wird auch eine positive Folge haben, dass sich unter den Anbietern die guten von den weniger Guten herauskristallisieren und überleben werden. Manche Anbieter haben ohne große Planung und solides Konzept gebaut, denn ein Objekt hat sich in der Regel von selbst verkauft - das hat jetzt hoffentlich ein Ende!
Die durchschnittliche Marge der Bauträger beträgt je nach Region 25% und die wird sich in dem einen oder anderen weniger attraktiven Projekt auf jeden Fall reduzieren.
Das Preisniveau Zagrebs liegt im Vergleich immer noch höher als in Budapest, jedoch niedriger als Berlin.
March 28th, 2008 at 8:46 am
[…] Lesen Sie hierzu auch den Artikel auf dem Kroatienblog.com […]