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Archive for February, 2009

Investitionen in Fabrikanlagen

Posted by admin on 27th February 2009

Der neue Eigentümer des Šibeniker Unternehmens TLM das Konsortium Adrial wird insgesamt ca. 36 Millionen Euro in die Produktionsanlagen investieren. Die Investitionen in neue Technologien ist der einzige Weg um auf den Weltmärkten bestehen zu können und seine Produkte besser als die Konkurrenten exportieren zu können.Die letzten Investitionen in die Produktionsanlagen wurden vor 20 Jahren getätigt und manche Teile der Produktionsanlage wurden vor dem 2. Weltkrieg errichtet. Mit den neuen Investitionen soll die Produktion in großen Teilen vollautomatisiert ablaufen.

Die neuen Eigentümer haben das Unternehmen in 3 Geschäftsbereiche aufgeteilt und werden sich sicherlich in Teilbereichen von Mitarbeitern trennen. Hierzu wurde eine Abfindungsregel von 5.000 Kuna für jedes Jahr der Betriebszugehörigkeit aufgelegt, was den einen oder anderen älteren Mitarbeiter zur Abfindungsregel verführt. Allerdings behält sich das Unternehmen das Recht vor keine Mitarbeiter gehen zu lassen, deren Qualifikation sich kurzfristig nicht ersetzen lassen würde bzw. dessen Know How vollständig verloren wäre.

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Banker wollen doppelt verdienen

Posted by admin on 25th February 2009

Die Vereinigung der Abreitergewerkschaften in Kroatien (URSH) verlangen von der Regierung den Banken zu untersagen, doppelt an den Kunden zu verdienen. Die URSH ist der Meinung, dass die Banker zum einen über die variablen Zinsen und zum anderen über den Wechselkurs der Fremdwährungsdarlehen verdienen.Die Gewerkschafter wollen bei der Regierung errichen, dass sich diese beiden Klauseln gegenseitig ausschließen, denn aktuell fällt der Kurs der kroatischen Währung Kuna was die kreditraten in Fremdwährung erhöht und paralell dazu zusätzlich die Darlehenszinsen steigen was ebenfalls die monatliche Belastung erhöhen lässt. Besonders empörend findet der Vorsitzende der URSH Damir Jakuš die Erhöhung der Altdarlehen.

Was allerdings die Gewerkschafter nicht berücksichtigen ist die Tatsache, dass die Bank keinen Einfluss auf den Wechselkurs der Währungen hat und diese Risiken bei Fremdwährungsdarlehen üblich sind. Den einzigen Einfluss den eine Bank auf die Wechselkurse ausüben kann ist der Kurs der dem Kunden berechnet wird in Form der Provision.Was allerdings eher nachgeordnet ist. Der größte Anteil der Erträge sind allerdings aus den Zinsmargen zu verzeichnen, die die Banken allerdings aus rein Risikogründen erhöhen müssen. Denn das die Risiken seit Eintritt der Finanzkrise gestiegen sind, kann selbst ein Gewerkschafter nicht verleugnen.

Nicht zu vergessen ist allerdings auch die Tatsache, dass jede Bank Kundengelder verwaltet und mit den Einlagen sein Kreditgeschäft sicherstellt. In jedem Darlehenszins müssen neben der Marge für die Bank auch Risikokosten eingepreist werden, da die Bank immer mit Fremdgeldern arbeitet und hier ein besondere Sorgfaltspflicht erforderlich ist. Was allerdings die Banken in den letzten Jahren nicht unbedingt immer eingehalten haben, wenn man die ganzen Skandale der weltweit agierenden Banken berücksichtigt.

Manche Gewerkschafter sollten sich lieber um andere Themen kümmern von denen Sie mehr verstehen als vom Finanzgeschäft, denn das versteht manch Profi selbst nicht mehr.

Eine weitere Forderung der Gewerkschafter neben mehr Lohn für die Arbeiter ist auch die Reform des Rentensystems. Hier sollten die Gewerkschaften allerdings darauf achten, Lohnerhöhungen nicht um jeden Preis durchzusetzen und sich vielmehr um den Erhalt der Arbeitsplätze kümmern. Branchen bzw. Unternehmen die auch in Krisenzeiten geld verdienen, sollten allerdings auch einen Großteil davon auch an die Mitarbeiter ausschütten – was ein Gebot der Fairniss wäre.

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Vereinigungen gegen das Gesetz über Golfplätze!

Posted by admin on 24th February 2009

Die Vetreter der grünen Aktion GONG und Transparency International Kroatien (TIH), haben dem Verfassungsgericht Kroatiens ihre Einschätzungen zur Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes über Golf-Plätze in Kroatien eingereicht.Nach Meinung der beiden Organisationen wurde das Gesetz anstatt mit 77 lediglich mit 72 Stimmen beschlossen, was so ihre Behauptung nicht verfassungsgemäß sei. Des weiteren verstoße das Gesetz ihrer Meinung nach gegen die Untastbarkeit des Eigentums und das Gleichbehandlungsgebot.

Die Organisationen hoffen, dass das Verfassungsgericht diesen Fall im Eilverfahren löst und für den Fall einer negativen Entscheidung wurde der Gang vor das europäische Verfassungsgericht angekündigt.

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Wird Kroatien die Wirtschaft ankurbeln?

Posted by admin on 23rd February 2009

Der kroatische Premierminister Ivo Sanader war am vergangenen Wochenede auf Staatsbesuch in Frankreich und traf dort französiche Unternehmer und Unternehmervertreter aus dem französichen Verband der Unternehmer (MEDEF). Eines der Kernbotschaften des kroatischen Premiers war, dass Kroatien auch weiterhin in Infrastrukturprojekte im eigenen Land investieren wird, was gerade in der Krise eine besonders wichtige Stütze für die kroatische Wirtschaft ist. Der kroatische Regierungschef sei zufrieden mit den zahlreichen französichen Unternehmen die in Kroatien bereits investiert sind und hofft auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten.

Ob der kroatische Staat an den Presitgeprojekten wie dem Bau der Brücke zur Insel Pelješac festhalten soll bleibt abzuwarten, denn dafür müsse eine Menge Geld aus dem Staatshaushalt abgezweigt werden, um das Projekt realisieren zu können. Ob der Staat noch die Mittel aufwenden kann, wenn Prognosen den Verlust von über 50.000 Arbeitsplätzen in 2009 vorhersagen.

Der Regierungschef kündigte auch seinen harten Widerstand gegen Zinserhöhungen kroatischer Banken an, sowie den Kampf gegen Reduzierung der Löhne und Sozialleistungen. Diesbezüglich kündigte er an, alle Mittel die einem Regierungschef zur Verfügung stehen, anzuwenden.

Anlässlich des Zusammentreffens mit dem französichen Premieerminister Francois Fillon, sicherte dieser die Unterstützung Frankreichs zu Kroatien als 28. Mitglied in die Europäische Union (EU) zu führen.

Nach Angaben des kroatischen Premiers interessiert sich Frankreich für sämtliche Details im Grenzkonflikt mit Kroatien.

Am Montag traf Ivo Sanader mit dem französichen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy.

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FINA pfändet in 2008 mehr Konten

Posted by admin on 20th February 2009

Nach einer Meldung der kroatischen Nachrichtenagentur Hina wurden zum Jahresende über 1.875 Firmenkonten von der kroatischen Finanzagentur (FINA) gesperrt bzw. eingefroren, die ihre Verpflichtungen gegenüber dem Staat und staatlichen Organisationen in Höhe von insgesamt 590,1 Millionen Kuna (HRK) nicht begleichen konnten. Gegenüber dem Jahr 2007 wurden 26,8% mehr Unternehmen gepfändet.Bei natürlichen Personen lag die Anzahl der Steuerpfändungen Ende 2008 bei 1.944 was einen Anstieg von 13,9% gegenüber dem Jahr 2007 ausmacht. Allerdings konnte sich das Volumen der nicht beglichenen Verpflichtungen auf 95,1 Millionen HRK bzw. um 27,5% reduzieren.

Nach Angaben der FINA werden ca. 80% der Pfändungen innerhalb eines Jahres wieder aufgehoben.

In der Verarbeitenden Industrie und im Handel gab es die meisten Steuerpfändungen mit einem Anteil von 64,4%. Nach Regionen Verteilt gab es die meisten in Zagreb mit einem Anteil von 37,7% und in der Region Split mit einem Anteil von 27,1%.

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Glasproduktion in Lipik vor dem Aus?

Posted by admin on 19th February 2009

Die Lipiker Glasmanufaktur Lipik Glas hat im Zuge der Gaskrise einen Verlust von 200.000 Kuna (HRK) erwirtschaftet und muss jetzt mit einer Erhöhung des Gaspreises von ca. 47% kämpfen. Aufgrund der Abhängigkeit von der Autoindustrie und der als Zulieferer verknüpften Absatzkrise mussten bereits zahlreiche Arbeitsplätze abgebaut werden.Aufgrund der Spezialisierung auf Spezialeinbauten zum Beispiel für Luxuswagen wie dem britischen Autobauer Bentley, zeigen sich die Schwächen einer Spezialisierung im vollen Maße. Die Briten haben bereits ihre Bestellungen um 50% gegenüber dem Vorjahr reduziert.

Von den 300 verbleibenden Mitarbeitern sollten gemäß Rahmenvertrag mit der Gewerkschaft alle ein unbefristetes Arbeitsverhältnis bekommen, was aufgrund der aktuellen Situation nicht mehr umzusetzen sind und somit lediglich 265 ein unbefristetes Vertragsverhältnis haben. Die restlichen Mitarbeiter blicken in eine ungewisse Zukunft und müssen abwarten ob dem Unternehmen die erfolgreiche Umstrukturierung gelingt und neue Auftraggeber gewonnen werden können.

Mit dem Gasversorger wird über eine Reduzierung der Energiepreise verhandelt, so dass dem Unternehmen Zeit für die geplanten Maßnahmen bleiben.

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Green Croatia – wie im Bilderbuch

Posted by admin on 17th February 2009

In New York fand im Laufe der letzten Woche die Touristik Messe der New York Times statt, wo traditionell auch das neueste Urlaubsangebot für Kroatien reisen in der neuen Saison präsentiert werden. Im Fokus stehen dabei traditionell Dubrovnik und das Umland, wo auch alljährlich eine kleine Feier des Hl. Vlaha auf der Messe zelebriert wird.Das Büro des kroatischen Touristik Verbandes in New York hat unter dem Motto „Green Croatia” eine Präsentation im Harvard Club in Manhattan für geladene Gäste abgehalten. Darunter waren zahlreiche Journalisten der führenden amerikanischen Tageszeitungen und Touristik Magazinen, die einen Überblick über die kulturellen Veranstaltungen Dalmatinischer Städte wie Dubrovnik, Nin, Split, Šibenik, Zadar und zahlreichen anderen erhalten haben.

Die Urlauber aus den USA sind auch sehr am Landesinneren Kroatiens interessiert, vor allem aber über das gastronomische Angebot des Landes. Im letzten Jahr haben ca. 170.000 Urlauber aus Nordamerika Kroatien besucht.

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Pliva entlässt 790 Mitarbeiter

Posted by admin on 16th February 2009

Im Rahmen der Reorganisierung und der Integration in den Teva Konzern werden im kroatischen Unternehmen Pliva in den nächsten 12 Monaten bis zu 800 Mitarbeiter quer über alle Organisationseinheiten entlassen. Nach dem Arbeitsplatzabbau werden noch rund 2.000 Mitarbeiter im Unternehmen verbleiben. Die Stellenstreichungen sind nach Angaben aus der Unternehmensführung in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften erfolgt. Die entlassenen Mitarbeiter können mit Abfindungszahlungen von bis zu 400.000 Kuna (HRK) brutto. Für einzelne Mitarbeiter die ihr gesamtes Arbeitsleben bei Pliva verbracht haben, erhalten sogar bis zu 2 Millionen HRK.Für die noch verbleibenden Mitarbeiter wurde ein Gehaltssprung im Durchschnitt von 12% von den Gewerkschaften verhandelt, bei den niedrigen Einkommensgruppen teilweise sogar bis zu 20%.

Der Standort Zagreb soll nach Angaben von Teva nicht nur als Produktions- sondern auch als Forschungsstandort erhalten bleiben, weshalb auch nicht unerhebliche Mittel in Zagreb für die Forschung investiert werden sollen.

Neben dem wichtigen Exportgeschäft von über 2,9 Milliarden Tabletten soll auch der Heimatmarkt Kroatien nicht zu kurz kommen,, weshalb auch schon neue Produkte in der Pipeline sind.

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Anstieg der Industrieproduktion in Zagreb

Posted by admin on 13th February 2009

In der kroatischen Hauptstadt Zagreb konnte ein Anstieg der Industrieproduktion im Dezember 2008 von 3,6% verzeichnet werden. Auf Jahresbasis Dezember 2007 – dezember 2008 betrug diese insgesamt 3,8% so eine Analyse des städtischen Amtes für Statistik , Stadtentwicklung und strategische Planung der Stadt Zagreb.Die verarbeitende Industrie der Stadt Zagreb hatte an der Industrieproduktion einen Anteil von 82,42% was einen Rückgang von 2,8% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die Getränke- und Lebensmittelproduktion hatte im Dezember einen Zuwachs von 8,5 gegenüber dem Vorjahr.

Wie sich angesichts der Krise die einzelnen Industriezweige entwickeln werden bleibt abzuwarten.

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Rückgang der Einzelhandelsumsätze

Posted by admin on 12th February 2009

Die Einzelhandelsumsätze sind in Kroatien nach jahrelangem Anstieg im Dezember 2008 auf Jahresbasis erstmalig wieder gefallen und lagen um 0,5% niedriger als noch im Jahr 2007. Die Preise lagen im Vergleich zu 2007 um ca. 6,5% höher. Der Dezember gilt traditionell als sehr starker Monat mit hohen Einzelhandelsumsätzen wegen den zahlreichen Feiertagen.Einen viel größeren Rückgang der Verkäufe hatte die Automobilhändler zu verzeichnen, wonach in Kroatien nach Angaben der Agentur Promocija Plus im Januar diesen Jahres 4.163 Neufahrzeuge angemeldet worden sind, was einen Rückgang von 42,5% in Bezug auf den Januar 2008 ist. Der Rückgang der Verkäufe ist auch auf psychologische Gründe, sowie auf verschärfte Kreditbedingungen zurück zu führen.

Am meisten Neufahrzeuge konnten von der Marke Opel mit 511 Fahrzeugen und einem Anteil von 12,3%, gefolgt von Renault mit 451 Fahrzeugen und einem Anteil von 10,8% und auf Rang 3. VW mit 391 Fahrzeugen und einem Anteil von 9,4% verkauft werden. Auf den Plätzen 4 und 5 befinden sich Škoda und Peugeot.

Quelle: Hina, HRT

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