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Archive for March, 2009

Zertifikat schützt bei Immobilienkauf

Posted by admin on 25th March 2009

Mitte März präsentiert das kroatische Internetportal Crozilla.com gemeinsam mit Partnern ein Zertifikat für Immobilienbesitzer mit dem Namen CPIN welche Ihre Immobilie verkaufen wollen. Das Zertifikat CPIN steht für „Zertifikat rechtlicher Ordnungsmäßigkeit einer Immobilie” mit dem kroatischen Namen „Certifikat pravne ispravnosti nekretnina”. Dieses wird von Autorisierten Anwaltskanzleien und Notaren erstellt, die die rechtliche Situation der Immobilie überprüfen und darstellen. Der Preis für dieses Zertifikat liegt bei 1.200 Kuna (HRK) zzgl. Umsatzsteuer von derzeit 22%.Geprüft wird die Grundbuchsituation des jeweiligen Objektes, die sich nach der Prüfung jederzeit ändern kann. Das Zertifikat ist lediglich eine Momentaufnahme zum geprüften Zeitpunkt und ersetzt nicht die Prüfung am Tage der Beurkundung bzw. dient den potentiellen Kaufinteressenten als Indikator für eine unkomplizierte Kaufabwicklung. Damit dürfte sich ein Kaufvertrag insgesamt schneller abwickeln lassen und sich für Käufer und Verkäufer gleichermaßen lohnen. Beide Seiten können auf eine schnellere Abwicklung bei der Kaufvertragserstellung und bei einer möglichen Kreditgewährung hoffen und zusätzlich Kosten sparen.

Die Initiatoren hoffen mit diesem Projekt die Nachfrage auf dem Immobilienmarkt stimulieren zu können und die Rechtssicherheit bei Grundstücksgeschäften zu erhöhen.

Für potentielle Käufer entsteht nun die Möglichkeit eines zusätzlichen Prüfungsinstrumentes im Vorfeld einer Immobilientransaktion und bietet im Vorfeld eine gewisse Grundsicherheit, dass mit dem Wunschobjekt auch alles in Ordnung ist.

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Die besten Campinganlagen mit höheren Buchungen

Posted by admin on 23rd March 2009

Die italienisch Camping Organisation „Confedercampeggio” hat 6 kroatische Camping-Anlagen mit den Auszeichnungen „Sympathie und Ökologie” und „Sympathie und Qualität” ausgezeichnet.Die Auszeichnung „Sympathie und Ökologie” haben die Camping Plätze Bor (Krk), Bijar (Osor) und Nevio (Orebić).

Die Auszeichnung „Sympathie und Qualität” haben die Camping Plätze Park Umag, Park Soline (Biograd) und Šimuni (Kolan).

Der Camping Platz Zaton Holiday Village (Nin) wurde für seine konstant laufenden Investitionen ausgezeichnet.

Die Ausgezeichneten Plätze werden Ihre Preise am 27.03.2009 in Vicenza überreicht bekommen.

Nach Angaben des Direktors der kroatischen Camping Vereinigung Adriano Palman können die Camping Anlagen im Vergleich zu den anderen Unterkunftsarten wie zum Beispiel Hotels keinen Buchungsrückgang verzeichnen. Bei den besser ausgestatteten Camping Plätzen sind sogar Zuwächse bei den Buchungszahlen von bis zu 15% zu verzeichnen.

Durch die in den letzten Jahren kontinuierlichen Investitionen in Camping Anlagen konnte Kroatien eine gesunde Anzahl von Zeitgemäßen Camps aufbauen und damit Camping begeisterte aus ganz Europa in seine Anlagen locken. Heute verfügt Kroatien über 226 große Camping Plätze und 278 kleine Plätze auf Privatgrundstücken.

Auch der ADAC bemerkt in Kroatien eine bessere Qualität bei den Anlagen, doch trotz allem muss noch in einigen Bereichen sehr viel getan werden.

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Kroatien sollte das Vertrauen deutscher Urlauber nicht verlieren!

Posted by admin on 20th March 2009

Die größte internationale Touristik Börse ITB in Berlin hat mitte des Monats seine Pforten geschlossen und nach Angaben des Veranstalters war die Besucherzahl auch in diesem Krisenjahr konstant geblieben. Das zeigt das große Interesse an Urlaubsangeboten, welches zumindest in Deutschland nach wie vor ungebrochen ist.Die ersten Trends zeigen jedoch, dass sich das Nachfrageverhalten ein wenig verändert hat. Die Deutschen wollen immer noch in den Urlaub fahren, sind aber bezüglich dem Preisangebot sehr kritisch und warten die Entwicklung noch ab. Der Trend geht er zu Last Minute Buchungen, da der Durchschnittsbürger unsicher ist, ob er sein Job behält und dann noch in den Urlaub fahren kann. Veranstalter versuchen diesen Trend mit Rabattaktionen zu brechen und hoffen den einen oder anderen unentschlossenen zu einer frühzeitigen Buchung bewegen zu können. Leider fehlt es den verantwortlichen in der Touristik Branche an fundierten Konzepten und Visionen. Derzeit kann der Markt nur reagieren anstatt zu agieren.

Die kroatischen Touristik Manager versuchen bei der größten Besuchergruppe die in Kroatien ihren Urlaub verbringt, den Deutschen, mit vertrauensbildenden Maßnahmen die Buchungen stabil zu halten. Allerdings fehlt es den Verantwortlichen an Realitätssinn und Weitblick, denn an der Preisschraube wollen nur wenige bzw. will man nur wenig nach unten bewegen. Ob das hilft ist sehr fraglich, denn der Markt bietet eine menge Rabatte und wird voraussichtlich noch weitere Aktionen mit Preisreduzierungen nachschieben. Falls den treuen Gästen keine entsprechenden Angebote gemacht werden, drohen diese von anderen Destinationen abgeworben zu werden.

Wer allerdings mit seinen Preisen am unteren Limit angesiedelt ist bzw. mit vernünftigen Marktpreisen auftritt, brauch sich in dieser Situation nicht verstecken oder die ohnehin schon niedrigen Preise erneut zu senken.
Viele Anbieter privater Unterkünfte haben ihr Preisniveau seit Jahren nicht angehoben und sollten erst einmal abwarten wie sich die Lage entwickelt. Welcher Anbieter allerdings seine Buchungszahlen steigern möchte, muss auch mehr Inhalte anbieten oder auch seine Preise reduzieren.

Für Urlauber ist es allerdings eine angenehme Situation ;)

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Kroatien als Hort der Stabilität in der Region

Posted by admin on 18th March 2009

Der Eintritt Kroatiens und Albaniens in die NATO wird nach Meinung der ungarischen Außenministerin Kinga Goencz zu mehr Sicherheit und Stabilität beitragen.Die ungarische Außenministerin erwartet, dass die beiden Länder am nächsten Treffen der NATO Staaten im französischen Strassburg und deutschem Kehl als vollwertiges Mitglied in das Verteidigungsbündnis aufgenommen werden. Allerdings kommt dann erst die größte Arbeit auf die beiden Länder zu, denn diese müssen die eingeleiteten Reformen fortsetzen und auch an den zahlreichen NATO Operationen teilnehmen und ihre Kommandostrukturen dem Verteidigungsbündnis anpassen.

Die ungarische Chef-Diplomatin führte weiterhin aus, dass eine NATO Mitgliedschaft organisch auch mit einer Mitgliedschaft der Europäischen Union (EU) verbunden ist und für Kroatien die gleichen Beitrittsbedingungen wie für Ungarn vor 5 Jahren in die EU gelten sollten. Der kroatische Außenminister Gordan Jandroković sicherte zu, dass sein Land trotz der Kürzung des Verteidigungshaushalts all seine Verpflichtungen gegenüber der NATO erfüllen wird und seine Mission in Afghanistan fortsetzen wird.

Die ungarische Außenministerin wird sich im Rahmen ihres Besuches in Zagreb mit weiteren politischen Vertretern des Landes wie dem Premier Ivo Sanader, dem Staatspräsidenten Stjepan Mesić und dem Oppositionsführer Zoran Milanović treffen.

Die beiden Nachbarländer haben traditionell sehr gute Beziehungen zueinander.

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Kroatische Börse in der letzten Woche mit Kursgewinnen

Posted by admin on 16th March 2009

Der kroatische Aktienindex CROBEX konnte bis zum Handelsschluss am Freitag einen Kursgewinn von 1,5% verbuchen und beendete damit den Handel bei einem Schlussstand von 1.324,96 Punkten. Der Handelsumsatz betrug 142,16 Millionen kroatische Kuna (HRK).Die Aktie der kroatischen Telekom HT verlor gegen den Handelstrend 0,8% und notierte zuletzt bei 203,85 HRK. Die Gewinner der Woche waren erneut die Bauwerte. Die Aktie der IGH verbuchten am Freitag lediglich ein Plus von 0,69% auf 1.755 HRK.

Es bleibt abzuwarten, was die neue Börsenwoche bringt und wie die Stimmung an den internationalen Börsen in den USA, Japan und Europa zu Wochenbeginn sein wird.

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Investitionen in Obstplantagen

Posted by admin on 13th March 2009

In Rovinj fand Anfang März eine Schulungs- und Beratungs-Veranstaltung der Obstbauern statt. Nach den neuesten Erkenntnissen sind in Kroatien Investitionen in Höhe von 1 Milliarde Euro notwendig, damit sich Kroatien von einem Obstimporteur zu einem Exporteur entwickeln könnte. Um dieses Ziel zu erreichen sind Investitionen in bestehende und auch neue Plantagen notwendig.Mit den Investitionen könnte Kroatien jährlich ca. 300 – 350 Millionen Euro Einnahmen aus dem Export von Obst erwirtschaften. Heute werden waren im Wert von € 160 Millionen Importiert. Kapazitäten für landwirtschaftliche Flächen wären ausreichend vorhanden.

An der Veranstaltung nahmen Spezialisten aus Belgien, Bosnien Hercegovina, Deutschland, Italien, Serbien und Slowenien teil.

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Buchungen Rückläufig

Posted by admin on 11th March 2009

Der Monat Januar 2009 war für die kroatische Touristik Branche besser als befürchtet. So konnte bei den Gastzahlen lediglich ein Rückgang von etwas über 2% verbucht werden, wogegen die Übernachtungen aber um 4% gestiegen sind. Damit kann die Branche und deren Verantwortliche ein wenig aufatmen. Den Überwiegenden Anteil der Besucherzahlen wurde mehrheitlich von einheimischen als kroatischen Touristen erreicht.

Die Vorzeichen für die Saison 2009 stehen allerdings nicht so gut, da sich aktuell ein Rückgang der Buchungen abzeichnet, womit Kroatien nicht allein dasteht und den unmittelbaren Konkurrenten ähnlich wenn nicht vielleicht schlechter geht.

Eines der Antirezessionsmaßnahmen der Regierung wird es sein, die Förderung der Touristik Branche zu sein. Kroatien ist mit einem Anteil von ca. 75% Auslandsgästen sehr stark von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa und anderswo abhängig.

Der Touristik Sektor ist eine sehr starke Säule der kroatischen Wirtschaft und hat unmittelbaren Einfluss auf die gesamte Entwicklung des Landes.

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Anpassung der Rundfunkgebühren in Kroatien

Posted by admin on 9th March 2009

Seit dem 01. März 2009 beträgt die monatliche Rundfunkgebühr für Radio und Fernsehen monatlich 78 Kuna (HRK), was 1,5% des durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens beträgt.

Die Rundfunkgebühren orientieren sich in Kroatien an den Nettoeinkommen, welche vom kroatischen Amt für Statistik veröffentlicht werden. Nach deren Angaben betrug das durchschnittliche Nettoeinkommen im Jahr 2008 5.178 HRK.

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Immobilien kaufen oder erst mal abwarten?

Posted by admin on 6th March 2009

Die kroatische Immobilienwirtschaft ist sehr besorgt über die drohenden Zinserhöhungen kroatischer Banken und damit über die weitere Entwicklung der Verkaufszahlen sehr besorgt. Sobald weitere Zinserhöhungen kroatischer Banken folgen, werden die Absatzzahlen bei Immobilienverkäufen weiter einbrechen und die Hoffnungen der Branche auf eine baldige Wiederbelebung zerstören. Die Preise haben schon einen Rückgang hinter sich und werde aller voraussicht nach noch weiter fallen, was die Ungewissheit über die weitere Entwicklung steigen lässt.Nach Analysen der Bauwirtschaft gibt es in Zagreb ca. 15 – 20 Tausend potentielle Immobilienerwerber, was ungefähr 2- bis 3-mal so viel ist wie das aktuelle Angebot bzw. Objekte die gebaut werden.

Nach Meinung einiger Bauträger wird wieder mit einem Preisanstieg für das Jahr 2010 gerechnet. Die Restbestände sollen bis zum Jahresende mit Preisnachlässen von in der Regel 5% verkauft werden. Wie hoch diese tatsächlich sind wird nicht in Erfahrung gebracht und es ist wahrscheinlich das diese noch weiter ansteigen werden.

Ein Preisverfall am kroatischen Immobilienmarkt hätte nicht nur schwerwiegende Folgen für die kroatische Bauwirtschaft, sondern auch auf andere branchennahe Dienstleister. Ein großes Problem hätten wiederum auch Banken die höhere Abschreibungen auf ihre Kreditpakete vornehmen müssten, davon betroffen wären auch Kunden mit laufenden Finanzierungen deren Darlehen durch zusätzliche Forderungen von weiteren Sicherheiten seitens der Bank in Gefahr geraten würden. In diesem Fall würde ein Kollaps der kroatischen Finanzwirtschaft drohen.

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Virus-Infekt der kroatischen Wirtschaft

Posted by admin on 5th March 2009

Im letzten Monat war ein Artikel über den Zustand der kroatischen Wirtschaft in dem der kroatische Staatspräsident Stjepan Mesić mit folgender Aussage zitiert wurde: „Die Amerikanische Wirtschaft hustet und Kroatien hat eine Lungenendzündung!”. Diese Aussage des Präsidenten ist nicht mehr ganz zutreffend, da auch die Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) mittlerweile an einer Lungenendzündung leidet.Unabhängig von dieser Aussage ist die Wirtschaft des im Verhältnis noch jungen Staates ziemlich angeschlagen. Die Industrieproduktion ist drastisch eingebrochen und die Exporte nehmen rapide ab. Zahlreichen kroatischen Unternehmen brechen die Absatzmärkte weg und sie finden anscheinend keine Rezepte wie der Krise zu begegnen. Zu allem Unglück steigt in der Phase das Handelsbilanzdefizit weiter, denn die Abhängigkeit von Importen steigt rapide. Allen voran die Lebensmittel Importe steigen weiter, da Kroatien trotz guter landwirtschaftlicher Voraussetzungen nicht genügend selbst produzieren kann.

Im Februar hat der Präsident Kroatiens Stjepan Mesić eine außerordentliche Regierungssitzung vom kroatischen Regierungschef Ivo Sanader verlangt. Anlass waren Meldungen über 18.000 Entlassungen in Kroatiens Industrie im Monat Januar. Nach Meinung des Präsidenten muss die Regierung dringend handeln und versuchen Arbeitsplätze zu retten, wo das möglich ist. Hier wie auch anderswo auf der Welt müssen die Regierungen darauf achten, das kostbare Steuergeld nicht in veraltete Strukturen zu investieren und gutes Geld zu verschwenden.

Was die richtigen Rezepte sind ist schwer zu beantworten, doch ein Ausweg aus der Krise sind ein hohes Bildungsniveau der Bevölkerung und innovative Unternehmen. Kroatien muss den freien Geist seiner Bürger fördern und neue Denkweisen anstoßen. Dann gibt es auch Potenziale für einen Weg aus der Krise. Allerdings ist aktuell nichts davon zu merken, dass der Staat und die Politik neue Wege gehen wollen. Es werden vielmehr populäre Maßnahmen gefordert und an alten Strukturen festgehalten. Die retten zwar kurzfristig Arbeitsplätze und der Politik das nächste Mandat, bringen langfristig aber die gleichen Probleme wieder.

In zahlreichen Debatten über den Zustand des kroatischen Wirtschafssystems ist von einer größeren Krise die Rede. Das Land leidet unter hohen Schulden, großen strukturellen Problemen, einer insgesamt strukturell schwachen Landwirtschaft und einer nur zum Teil konkurrenzfähigen Industrie. Allein ein starker Touristik Sektor reicht nicht aus, um in der globalisierten Welt erfolgreich zu wirtschaften.

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