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Archive for June, 2009

Staatsbesuch von Chinas Präsident Hu Jintao in Kroatien

Posted by admin on 29th June 2009

Im Rahmen des ersten Staatsbesuchs des Präsidenten der Volksrepublik China Hu Jintao am 20.06.2009 in Kroatien findet auch das erste Kroatisch-Chinesische Wirtschaftsforum in Zagreb statt. An dieser erstmaligen Veranstaltung nehmen rund 250 chinesische und mehr als 200 kroatische Unternehmer und Vertreter der Wirtschaft teil.

In seiner Eröffnungsrede betonte der kroatische Präsident Stipe Mesić die Wichtigkeit dieser Veranstaltung und unterstrich auch die hohe Priorität in der Politik.

Kroatische Unternehmer sind in China noch nicht besonders aktiv und die Politik will mit diesem Forum eine Möglichkeit für interessierte Unternehmen schaffen, Kontakte zu chinesischen Unternehmern zu knüpfen und damit den kroatischen Export ankurbeln. Präsident Mesić betonte, dass die Politik seinen Beitrag dazu leisten wird und der Rest von den Unternehmen initiiert werden müsse.

Bislang war das Handelsvolumen der beiden Länder ziemlich einseitig, denn China exportierte im Jahr 2008 Waren von insgesamt ca. 1,88 Milliarden US-Dollar nach Kroatien. Im Gegenzug konnten die Kroaten lediglich Waren im Wert von ca. 35 Millionen US-Dollar nach China ausführen. Die Vorstellung von Kroatien wird nach Angaben ihres Präsidenten nicht ein Ausgleich der Handelsbilanz sein, allerdings kann eine langsame Reduzierung dieses Ungleichgewichtes erwartet werden.

China ist bereit in Kroatien zu investieren und hier könnte sich die Politik ein Engagement beim Flughafenausbau in Zagreb oder des Hafenbaus in Ploče vorstellen.

Auf dem Weg in die Europäische Union (EU) und den Sparmaßnahmen Kroatiens im Zuge der Finanzkrise sollte die Weiterentwicklung der Beziehungen zu China nicht darunter leiden. Deshalb muss Kroatien die Kommunikation und Zusammenarbeit mit der chinesischen Wirtschaft und Regierung weiter ausbauen. Dazu zählt auch die Liberalisierung der Visa Bestimmungen für Reisen zwischen beiden Ländern.

Hu Jintao forderte die Unternehmen beider Länder auf die Zusammenarbeit zu intensivieren und den Warenaustausch zu erweitern. China bietet eine Erweiterung der Beziehungen im Bereich der Telekommunikation, Infrastrukturmaßnahmen, Touristik, Landwirtschaft und Verkehrsprojekten. Der Chinesische Präsident betonte, dass sein Land bereit ist Verantwortung bei der Stabilisierung des weltweiten Finanzsektors zu übernehmen.

Kroatische Unternehmen sollten sich stärker bei Projekten aus dem Touristik-, Infrastrukturbereich und dem Schiffbau engagieren und mit dem vorhandenen Know How eventuelle Aufträge akquirieren.

China wird aller Voraussicht nach zu einem der größten Wirtschaftsmächte der Welt aufsteigen, weshalb der Aufbau von Geschäftsbeziehungen in der Region an Bedeutung gewinnt.

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CROPOS – GPS-System in Kroatien

Posted by admin on 26th June 2009

Anfang Juni startete in Kroatien das System CROPOS, welches die GPS Nutzer in dem Land in die Lage versetzt ihre Position bzw. Standort präziser bestimmen zu können. Das System wurde mit Hilfe des Staates und Vereinigungen implementiert. Finanziert wurde das Projekt durch das Programm PHARE 2005 einem Förderpool der Europäischen Union (EU) und dem Staatshaushalt Kroatiens.

Das System unterstützt Nutzer des GPS- (Global Position Service) und GNSS-Systems (Global Navigation Satelite System) und wurde mit Hilfe der Erfahrungen der beiden Systemwelten erstellt. Damit können die Nutzer des neuen CROPOS Systems im ganzen kroatischen Staatsterritorium noch besser als heute Ihre Position bestimmen, denn hierfür stehen über 30 Referenzpunkte der beiden Systeme GPS und GNSS zur Verfügung.

Damit die Systeme auch in den Grenzgebieten besser funktionieren, wurde mir den Nachbarstaaten Slowenien, Ungarn und Monte Negro ein entsprechendes Abkommen zur gemeinsamen Nutzung der Systeme in den Grenzregionen abgeschlossen.

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Österreicher sind auch gegen teure Slowenien Vignette

Posted by admin on 24th June 2009

Die österreichische Verkehrsministerin Doris Bures hat sich schriftlich bei dem europäischen Kommissar Antonio Tajani beschwert, da Sie den Preis in Höhe von € 15 für eine 7 Tages-Vignette bei einem Streckenabschnitt, am Grenzübergang Spielfeld in Richtung Kroatien, von 15 Kilometer in Slowenien für überhöht empfindet. Damit werden die Urlauber die von Maribor in Slowenien bis nach Macelj nach Kroatien fahren für einen 14 Tätigen Aufenthalt mit insgesamt € 30 belastet. Das hält die österreichische Ministerin gemäß einem Bericht des kroatischen Fernsehens trotz der Reduzierung von € 35 für eine Halbjahresvignette auf € 30 für insgesamt 14 Tage für eine unwesentliche Verbesserung.

Nach Meinung der europäischen Kommission sollte eine Wochenvignette nicht mehr als € 10 kosten.

Nach Meinung des slowenischen Ministers Patrick Vlačič obliegt die Zuständigkeit der Vignette und deren Preisgestaltung bei der slowenischen Regierung und nicht in Brüssel und das allein durch die Einführung einer kürzeren Laufzeit die Diskriminierung ausländischer Transitreisender beendet wurde.

Die Ansicht der slowenischen Regierung bzw. des zuständigen Ministers ist Legitim, doch empfinden zahlreiche Urlauber und Transitreisende genau das Gegenteil. Das sollten die Verantwortlichen in Ljubljana einfach mal zur Kenntnis nehmen und den Wettbewerbsnachteil seines Touristik Sektors gegenüber den anderen Mitbewerbern durch die Vignette berücksichtigen, wenn man vom Image Schaden einfach mal absieht.

Hier finden Sie alternative Strecken in Slowenien zur Umfahrung der Vignettenpflichtigen Straßen :)

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Sparquote in Kroatien steigt

Posted by admin on 22nd June 2009

Mitten in der Krise, wenn der Wirtschaft das Geld fehlt und die Umsätze fallen, sowie Staat, Regionen und Kommunen mit sinkenden Einnahmen zu kämpfen haben, wächst das Geldvermögen der kroatischen Bürger kontinuierlich. Die Spareinlagen der Kroaten sind nach einer Mitteilung der Nationalbank (HNB) im Juni auf über 123 Milliarden Kuna (HRK) gestiegen.

Nach Angaben der HNB sind allein in den letzten 12 Monaten die Spareinlagen um mehr als 9,5 Milliarden gestiegen. Die Banken konnten die Bürger mit Zinssätzen von bis zu 7% locken, was eine attraktive alternative gegenüber anderen Anlagen darstellt.

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Blaue Flaggen an der kroatischen Adria

Posted by admin on 19th June 2009

Auch in diesem Jahr wird wieder an zahlreichen Stränden in Kroatien die Blaue Flagge wehen und damit das ökologische Engagement der Betreiber symbolisieren. Die Bedingungen zum Erhalt der Auszeichnung werden regelmäßig von Experten überprüft und auch nach der Vergabe können den Betreiber und Gemeinden die Flaggen wieder entzogen werden, falls sich die Voraussetzungen verschlechtert haben.

Im letzten Jahr wurden 145 Strände mit dem Ökologie Symbol ausgezeichnet und in diesem Jahr konnten sich lediglich 135 Betreiber mit der Blauen Flagge schmücken. Von den 135 Auszeichnungen erhielten 115 Strandbetreiber (in der Regel Gemeinde und Hotels) und 20 Marinas. Der Strand Bošani an der Riviera Biograd erhielt diese als einziger zum ersten Mal.

Das ökologische Symbol existiert bereits seit 13 Jahren in Europa und steht für Umwelt-, Küsten- und Meeresschutz. Träger der blauen Flagge ist die Stiftung Foundation for Enviromental Education in Europe. Teilnehmer sind insgesamt über 20 Staaten, in der die Touristik eine wesentliche Rolle im Land spielt.

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Größtes Shopping Center in Südosteuropa „West Gate“ eröffnet im Oktober

Posted by admin on 17th June 2009

Wenn im Oktober 2009 das größte Shopping Center der Region Südosteuropa eröffnet wird, werden mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze entstanden sein und so ein neues Einkaufsparadies für die Einwohner des Großraumes Zagreb zur Verfügung stehen. Das Projekt mit einem Umfang von ca. 270 Millionen Euro, ist eines der größten Baumaßnahmen des Landes.

Nach Angaben der Investoren sind bis Mitte Mai ca. 80% der Flächen von insgesamt 4 Millionen Quadratmetern vermietet worden. Nach Meinung des Eigentümers gibt es zwischen dem Center West Gate und dem geplanten IKEA Shopping Center im östlichen Umland Zagrebs keine Konkurrenzsituation. Beide Gesellschaften sind der Ansicht, dass es genügend Raum und Potential für beide Center in Kroatiens Hauptstadt gibt und ein gesunder Wettbewerb eher förderlich für beide Projekte wäre.

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Führende kroatische Banken mit höheren Gewinnen

Posted by admin on 15th June 2009

Im ersten Quartal 2009 konnten die führenden kroatischen Kreditinstitute einen Gewinn von 1,43 Milliarden Kuna (HRK) erzielen. Damit konnten diese ca. 23,8 Millionen HRK bzw. 1,7% mehr erwirtschaften als im Vorjahresquartal 2008.

Das Gewinnwachstum der Banken in Kroatien hat sich damit deutlich verlangsamt als vor der Finanzkrise. Die Gesamtaktiva aller Banken betrug Ende März 2009 insgesamt ca. 367,57 Milliarden HRK.

Den höchsten Gewinn aller kroatischen Institute konnte erneut die Zagrebačka Banka erwirtschaften, die einen Gewinn von 432,07 Millionen HRK erzielte. Auf dem zweiten Platz konnte sich die Hypo-Alpe-Adria-Bank positionieren, die einen Gewinn in Höhe von 241 Millionen HRK verzeichnen konnte.

Von den insgesamt 32 Banken befanden sich 25 im Gewinn und 7 Institute befanden sich im Verlust. Der Negativbetrag aller 7 Gesellschaften betrug insgesamt 59,8 Millionen HRK, wovon die einzige noch in Staatsbesitz befindliche Hrvatska poštanska banka einen Verlust von 32,5 Millionen HRK erwirtschaftete.

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Rating Kroatiens verschlechtert

Posted by admin on 12th June 2009

Führende Rating Agenturen (zum Beispiel Fitch) haben die Bonitätseinstufung des Staates Kroatien herabgesetzt und damit auf die veränderten Rahmenbedingungen der aktuellen Wirtschaftskrise reagiert. Das beibehalten der Bonitätseinstufung war nicht mehr zu vertreten

Die Rating Agentur D&B hatte vor kurzem noch ihre Einstufung mit DB3c- beibehalten, wobei das allerdings wieder wackelt und verändert werden soll.

Um die kroatischen Finanzen ist es nicht sehr gut bestellt. Die Staatsverschuldung steigt weiter, die Steuereinnahmen sinken, Reformen werden nur zaghaft umgesetzt und der Staat unterstützt immer noch veraltete Wirtschaftszweige wie den Schiffsbau bzw. hat hierfür immer noch keine Lösungen gefunden.

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Mljet – eine Oase der Stille in der kroatischen Adria

Posted by admin on 9th June 2009

Viele Besucher der im äußersten Süden der Adria gelegenen Insel Mljet, halten diese wegen ihrer Vegetation und seiner tiefen Buchten für eine der schönsten Adriainseln. Es gibt dort kaum die steinigen und abgeholzten Flächen wie sonst auf den kroatischen Inseln üblich. Aus diesem Grund wird diese auch die Grüne Insel genannt.

Gerade wegen seiner abgelegnen Lage und damit schlechten Verbindungen zum Festland konnte sich hier die Touristik als Urlaubszweig sehr spät entwickeln, was sich heute als eines der größten Vorteile der Insel erweist. Im Jahr 1960 wurde der Westteil der Insel zum Nationalpark umgewandelt.

Neben dem Nationalpark als Sehenswürdigkeit und sehr beliebtes Ausflugsziel gibt es auch zahlreiche Kulturelle Denkmäler auf der Insel. Mljet ist ein idealer Urlaubsort für Reisende, die etwas abseits der beliebten Reiseziele dem Massentourismus aus dem Weg gehen wollen.

Wer nach Mljet reisen will kann sich in dem kleinen Hotel Odisej niederlassen.

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Weniger Managementposten bei T-HT

Posted by admin on 7th June 2009

Die kroatische Telekom T-Hrvatski telekom wird ab dem 01.07.2009 nach einem Organisationsumbau um 30% weniger Managementposten haben. Das Unternehmen hat wie bereits auch in der Muttergesellschaft Deutsche Telekom die Einheiten T-Com und T-Mobile zusammenlegen und weiter in den Ausbau der Technologien investieren. Die Krise hat auch den Telekommunikationsmarkt erfasst, so dass ein Handeln nicht mehr zu vermeiden war.

Der Vorstandsvorsitzende der T-HAT Ivica Mudrinić beurteilt, dass die Gründe für die Krise in Kroatien vornehmlich auf das fehlen einer Wachstumsstrategie der Gesamtwirtschaft ist und die kroatische Wirtschaft sich viel stärker in die politische Prozesse und Entscheidungswege involvieren sollte. Außerdem sollte die Politik für ihr Handeln auch stärker zur Verantwortung gezogen werden.

Wie auch die kroatische Telekom mussten auch zahlreiche andere Unternehmen Maßnahmen zur Krisenbekämpfung ergreifen, um ihren Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten und so negative Konsequenzen zu vermeiden.

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