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Archive for July, 2009

Google kommt nach Kroatien

Posted by admin on 31st July 2009

Seit Mitte Juli 2009 ist der Suchmaschinen Betreiber Google in Kroatien mit einer Niederlassung vertreten und setzt damit die Markteroberung neben dem Angebot von mittlerweile 15 Produkten fort. Im Angebot stehen Anzeigen für Unternehmen und das Produktangebot von AdWords und AdSense.

Nach einer Mitteilung des Unternehmens sieht Google eine gesteigerte Nachfrage nach Werbeangeboten in Kroatien aus dem Produktions- aber auch dem Dienstleistungssektor.

Mit der Suchmaschine, iGoogle, Gmail, Picaso, Blogger, Google Documents und Google Kalender können Privatleute und Unternehmen zahlreiche Programme des Unternehmens kostenlos nutzen.

Quelle: Večernji List

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Preisniveau in Kroatien 25% unter EU-Durchschnitt

Posted by admin on 29th July 2009

Innerhalb der Europäischen Union ist das Preisniveau in Dänemark am höchsten und in Bulgarien am niedrigsten, so die letzte Erhebung des Europäischen Amtes für Statistik EUROSTAT für das Jahr 2008. In Kroatien ist das Preisniveau gegenüber dem Durchschnitt der Europäischen Union (EU) für Waren und Dienstleistungen um ca. 25% niedriger. Für Kleidung bezahlt man in Kroatien ca. 18% mehr und für Leistungen in Hotels und Gaststätten ca. 17% weniger als in der EU.

Für Elektroerzeugnisse, und Kraftfahrzeuge wie Autos und Motorräder werden ca. 3% mehr bezahlt, wogegen für Lebensmittel und nicht alkoholische Getränke ca. 5% weniger aufgewendet werden müssen und Tabakwaren, sowie alkoholische Getränke sind sogar um 13% niedriger als in den EU Staaten.

Mit 41% über dem Durchschnitt lebt es sich in Dänemark am teuersten, gefolgt von Irland mit 27% und Finnland mit 25% über EU-Schnitt. Zwischen 10% und 20% höheres Preisniveau findet man in Luxemburg, Schweden, Belgien und Frankreich. In Italien, Österreich, Deutschland und den Niederlanden liegt das Preisniveau etwas über dem Durchschnitt.

Am preiswertesten Einkaufen lässt es sich dagegen in Bulgarien, die ein um ca. 49% niedrigeres Niveau haben. Es folgen Rumänien mit 38%, Litauen, mit 33 und Polen mit 31% unter dem Durchschnitt.

Quelle: HRT

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Strände ohne Kroatische Strandliegen

Posted by admin on 27th July 2009

Nachdem der Erfinder von Strandliegen mit Massagefunktion sein Werk auf dem Strand Veli žal in der Ortschaft Suha Punta auf der Insel Rab präsentiert hat, sind die Urlauber von den neuartigen Liegen total begeistert. Doch leider empfinden die Verantwortlichen der kroatischen Touristik nicht das gleiche wie Unternehmen aus dem Ausland, die die Erfindung von Marko Debelić gern im Ausland aufstellen wollen. Dieser möchte sein Patent allerdings als kroatisches Produkt belassen und damit Kroatien als Standort für Urlauber attraktiver machen.

Falls sich die Meinungen der Branche in Kroatien nicht ändert, wird das innovative Produkt welches in diesem und auch im letzten Jahr national und international mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde.

Quelle: Novi List

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Kroatien bei MeteoAlarm integriert

Posted by admin on 24th July 2009

Das staatliche Kroatische Amt für Meteorologie (DHMZ) und die Nationale Österreichische Meteorologische Dienst haben ein gemeinsames Memorandum über die Zusammenarbeit der beiden Organisationen unterzeichnet, so eine Meldung der kroatischen Nachrichtenagentur Hina.

Anlässlich dieser Zusammenarbeit wurde Kroatien auch in das Europäische Projekt MeteoAlarm integriert. Damit wird es eine gemeinsame Kommunikation und Informationsaustausch bei Umwetterwarnungen geben.

MeteoAlarm ist ein Projekt von EUMETNET (Organisation Europäischer Meteorologischer Dienste) auf deren Homepage MeteoAlarm Unwetterwarnungen von 27 Mitgliedsorganisationen in 28 Sprachen zu finden sind. Eines der 28 Sprachen ist mittlerweile auch kroatisch. Der Dienst bietet Wetterwarnungen für starke Regenfälle, Überschwemmungen, Gewitter, Stürme und Orkane, Hitzewellen, Waldbrände, Nebel, Schnee, Kältewellen, Hagel, Lawinengefahr und Sturmfluten.

Jedes Land ist mit einer Farbskala mit jeweils 4 Farben gekennzeichnet. Die Farbe rot steht für die höchste Warnstufe, gefolgt von Orange und gelb für erhöhte und leichte Warnstufe, sowie Grün für keine Umwettervorkommnisse.

Die Erweiterung des Projektes MeteoAlarm wird zahlreiche Urlauber bei ihrer Reiseplanung nach Kroatien unterstützen können, da das aktuelle Wetter und Prognosen für die nächsten Tage abgerufen werden können.

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Beschäftigung in der Industrie gesunken

Posted by admin on 22nd July 2009

Nach Angaben des kroatischen Amtes für Statistik (DZS) setzte sich wie auch in den letzten Monaten der Trend der rückgängigen Beschäftigung im Industriesektor Kroatiens fort.

Im Mai fiel die Zahl der Beschäftigten erneut um 0,5% im Vergleich zum Vormonat und zum Vorjahreszeitraum 2008 sogar um 8%. Die Produktivität ist in den ersten 5 Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 1,3% gefallen. Den größten Einfluss auf die sinkende Produktivität ist der Rückgang in der verarbeitenden Industrie die mit einem Anteil von über 90% mit einem Rückgang von 3,3% zu kämpfen hatten.

Die Abhängigkeit von Auslandsaufträgen und der schwache heimische Markt setzen der kroatischen Industrie zunehmend zu. Eine kurzfristige Besserung ist nicht in sicht, da es an Innovationen und neuen Technologien fehlt und damit keine neuen Aufträge folgen.

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Steuer auf Glücksspiele in Kroatien

Posted by admin on 20th July 2009

Ab dem 01.05.2010 wird es in Kroatien eine Steuer für Einnahmen aus Glücksspielgewinnen geben und eine Steuer für Lotto- und sonstige Gewinnscheine erhoben. Demzufolge sollen Gewinne ab 40.000 Kuna (HRK) bis 1.000.000 HRK mit 15% und ab 1 Million mit 20% besteuert werden.

Diese Steueränderungen wurden mit den Anpassungen des Umsatzsteuergesetzes und des Gesetzes über das Glücksspiel auf den Weg gebracht.
Des weiteren wurde auch die Pauschale Versteuerung von 30% für Personenkraftwagen bei Firmen für Dienstwagen, sowie Regelungen beim Vorsteuerabzug.

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Rücktritt von Ivo Sanader – Kurzer Rückblick

Posted by admin on 17th July 2009

Der Rücktritt des kroatischen Regierungschefs Ivo Sanader ist wie eine Bombe eingeschlagen und die kroatische Politik angeschlagen. Nach einer knappen Regierungskoalition aus Konservativen, Liberalen, Bauernpartei und Minderheitenvertretern entschied sich der nun scheidende Premierminister Kroatiens zum Rücktritt. Nach den Gründen für seinen Rücktritt, erklärte dieser die Bevölkerung mit seinem radikalen Schritt wachrütteln zu wollen. In seiner Rücktrittserklärung führte dieser allerdings persönliche Gründe an.

Die wirtschaftliche Lage des Landes wird zunehmend kritischer, das Rückgrat des Landes die Touristik steckt in einer tiefen Krise und die Politik steht ohne Konzepte für Auswege aus der misslichen Lage.

Das Parlament hat den Rücktrittsgesuch des Regierungschefs mit 118 Stimmen angenommen. Die Regierung wird nun die Amtsgeschäfte fortführen bis eine neue Regierung vom Parlament ernannt wird. An dieser Abstimmung nahm Ivo Sanader allerdings nicht teil, um zumindest dem Parlament und der Bevölkerung seine Gründe für diesen harten Schritt darzulegen.

Als potentiellen Kandidaten steht die bisherige Stellvertreterin des scheidenden Premiers Jadranka Kosor in den Startlöchern, die später auch das Amt des Premierministers als erste Frau in Kroatien übernimmt.

Vor der Entscheidung über den Rücktrittsgesuch musste noch ein Gesetz für eine Übergangsregierung beschlossen werden, denn ohne diese Anpassungen wäre Kroatien in diesem Fall ohne Regierung dagestanden die die Amtsgeschäfte fortführen können.

Die bisher regierende HDZ hat sich für die Fortsetzung der Regierungskoalition unter der Führung von Jadranka Kosor entschieden und damit Neuwahlen ausgeschlossen. Aus den anderen Koalitionsparteien sind unterschiedliche Stimmen zu hören. Einige Politiker haben Verständnis für den Rücktritt Sanaders, andere verübeln ihm allerdings das wegbleiben im Parlament und das Verschweigen der Gründe.

Führende Oppositionspolitiker fordern neu Wahlen und somit die Entscheidung über eine neue Regierung dem Volk überlassen.

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Kroatische Telekom entlässt Mitarbeiter

Posted by admin on 15th July 2009

Das Unternehmen T-Hrvatski Telekom (T-HAT) meldet die Entlassung von 190 Mitarbeitern im Rahmen eines Kostensenkungsprogramms. Die Maßnahme wird bis Ende des Jahres abgeschlossen sein und wird das Unternehmen zunächst Kosten in Höhe von mehr als 86 Millionen Kuna (HRK) kosten.

Die Stellensstreichungen sind mit dem Betriebsrat abgestimmt und betreffen die Bereiche Finanzen, Telekommunikationsnetze, Personalwesen und Regionalvertrieb.

Die Streichungen sollen durch verbesserte Arbeitsabläufe und Prozesse, sowie neue Technologien abgefedert werden.

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Regierung in Kroatien will härtere Einschnitte beschließen

Posted by admin on 13th July 2009

Nach einer inoffiziellen Meldung des kroatischen Fernsehens HRT ist die Regierung um den in der Zwischenzeit zurückgetretenen Premierminister Ivo Sanader angesichts der schweren Wirtschafskrise offenbar bereit Reformen anzugehen, an die sie sich bislang nicht gewagt haben. Ob die Gehälter gekürzt werden ist eher unwahrscheinlich, doch es stehen andere Unterstützungszahlungen und Subventionen auf der Liste die gestrichen werden könnten.

Mittlerweile ist die Situation für Kroatien sehr ernst. Die Minuszeichen mehren sich und das Haushaltsdefizit erreicht immer höhere Grenzen. Die Währungspolitik wird bislang sehr gut von der kroatischen Nationalbank geführt, so das die Kuna stabil bleiben könnte. Hierzu stehen den Notenbankern nicht nur Interventionen auf dem Devisenmarkt zur Verfügung, sondern auch Maßnahmen am Geld- und Kapitalmarkt. Vorausgesetzt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschlechtern sich und der Zugang Kroatiens zum Kapitalmarkt bleibt so gut wie in der Vergangenheit. Kroatien muss in dem Jahr noch Verbindlichkeiten in Höhe von 12 Milliarden Euro refinanzieren.

Der internationale Währungsfonds (IWF) steht im Bedarfsfall bereit, um der kroatischen Regierung in Not zu helfen. Eine Intervention des IWF, auch wenn die verantwortlichen in Politik und Wirtschaft das Engagement des Fonds als unnötig bezeichnen ist in absehbarer Zeit sehr wahrscheinlich.

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Bruttosozialprodukt in Kroatien drastisch eingebrochen

Posted by admin on 10th July 2009

Im ersten Quartal des Jahres 2009 fiel das kroatische Bruttosozialprodukt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2008 um einen Rekordwert von 6,7%. Damit erlebte das Land den höchsten Einbruch der Wirtschaftsleistung seit der Unabhängigkeit im Jahr 1991.

Aufgrund der negativen Entwicklungen ist die kroatische Regierung zum Handeln gezwungen, denn die Einnahmen können nicht mehr mit den Ausgaben Schritt halten. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung und der Unsicherheit auf dem kroatischen Arbeitsmarkt bleibt der Konsum der Bürger aus. Der Konsum der privaten Haushalte ist um knapp 10% gefallen. Die Sparleistung ist hingegen weiter gestiegen, so dass die Banken mit ausreichend Liquidität versorgt sind und damit der Wirtschaft ausreichend Kreditmittel zur Verfügung stellen könnten.

Für den kroatischen Arbeitgeberverband und zahlreiche Analysten dürfte der starke Rückgang nicht überraschen. In einigen Wirtschaftszweigen fiel der Rückgang noch drastisch höher aus, teilweise sogar bis zu 20%.

Viele Verbände fordern von der Regierung größere Reformen und die systemischen Defizite des Landes zu bekämpfen und eine in die Zukunft gerichtete Wirtschaftspolitik zu ermöglichen. Das Festhalten an alten Strukturen wird dem Land kurzfristig nicht weiter helfen und langfristig eher schaden.

Führende kroatische Ökonomen prognostizieren einen Rückgang des Bruttosozialprodukts auch zum Jahresende 2009, allerdings dürfte dieser nicht so Hoch ausfallen wie im ersten Quartal 2009.

Quelle: HRT

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