Die Slowenische Regierung hatte am vergangenen Donnerstag einige zu eröffnende und zu schließende Verhandlungskapitel zum Beitritt Kroatiens in die Europäische Union (EU) blockiert.Ursache für die Blockadehaltung Sloweniens war Kartenmaterial in dem strittige Territorien als kroatisches Staatsgebiet ausgewiesen worden ist. Das hat natürlich zu einer Verärgerung auf slowenischer Seite geführt und damit zu einer in der Geschichte der EU einmaligen Blockade eines Beitrittkandidaten in Bilateralen Streitigkeiten.Unabhängig von der Schuldfrage haben sich beide Seiten recht ungeschickt in der Situation verhalten und die Europäische Kommission verärgert. Beide Seiten sind nach letzten Innformationen Gesprächsbereit und in Kürze soll es auch zu einem Treffen zwischen den beiden Regierungschefs Ivo Sanader und Borut Pahor kommen. Nach Meldungen der Nachrichtenagentur Hina ist Slowenien bereit die Grenzfrage mit Kroatien kurzfristig zu klären und die Verhandlungen anschließend mit Kroatien zu beschleunigen. Slowenien ist sicherlich daran interessiert ihre Nationalen und Territorialen Interessen zu schützen, doch hier haben sie einen Nachbarschaftskonflikt zu einem Konflikt der EU gemacht. Damit haben sie sich in eine schlechtere Ausgangsposition gebracht und einen ihrer Trümpfe in Zukunft verspielt.
Kroatien tut gut daran in der aktuellen Lage umfassend mit seinem Nachbarn Slowenien und auch der EU zu kooperieren und seinerseits alles nötige zu unternehmen um die Situation zu entschärfen, allerdings sollten sie nicht vom eingeschlagenen Weg der Lösung der Grenzfrage abkommen. Der Konfliktgehört vor ein internationales Gericht und nicht in die Beitrittsgespräche der Europäischen Union.
Ein Beitritt Kroatiens ist aktuell zumindest in weite Ferne gerückt, da die Verhandlungen nicht planmäßig abgeschlossen werden können.
Der kroatische Premerminister Ivo Sanader gastiert aktuell in New York auf der 63. Versammlung der UN. Dort nahm er auch an der Konferenz für Afrika mit dem Thema: “Afrikas Entwicklung: Aktueller Status der übenommnen Projekte, Herausforderungen und weitere Schritte”
Kroatiens Premier sieht die Erforenis die Hilfe für Afrka deutlichzu erhöhen um die langfristigen Ziele in Afrika und den Meilensteinen anlässlich der Mileniumsziele zu verwirklichen. Kroatien wird im Rahmen seiner Möglichkeiten dazu eitragen wollen diese Ziele zu erreichen.
Für den vergessenen Kontinent Afrika ist jede Hilfe willkommen, wenn sie ein Beitrag nach dem Prinzip, Hilfe zur Selbsthilfe erfolgt. Alles andere macht den Kontinent nur noch abhängiger von der westlichen oder besser entwickelten Welt.
Nach den heutigen Wahlen im Nachbarland Slowenien stehen die Zeichen nach den ersten Prognosen aus der Befragung der slowenischen Wähler nach der Wahl auf Regierungswechsel. Die opositionellen Sozialdemokraten (SD) mit Ihrem Spitzenkandidaten Borut Pahor konnten nach vorläufigen Hochrechnungen ca. 31,5% der Stimmen auf sich vereinen und die Regierende Slovenische Demokratische Partei (SDS) mit dem aktuellen Slowenischen Regierungschef Janez Janša dessen Partei lediglich ca. 27,7% der Stimmen gewinnen konnte. Der Slowenische Regierungschef geriet nach einem erneuten Störfall und der darauf folgenden schlechten Informationspolitik, gegenüber Öffentlichkeit und Nachbarländern, im slowenischen Atomreaktor Krško in die Kritik. Die Anlage wird gemeinsam mit Kroatien betrieben und befindet sich nur wenige Kilometer von der kroatischen Grenze entfernt.
Die Wähler in Slowenien haben sich aller Wahrscheinlichkeit nach für ein linkes Wahlbündnis entschieden.
Um die insgesamt 90 Parlamentssitze haben sich ca. 1.200 Kandidaten aus insgesamt 17 Parteien beworben. 2 Parlamentsplätze sind für die italienische und ungarische Minderheit reserviert.
Der Bischof von Banja Luka Franjo Komarica und der Premierminister der Regierung der “Republika Srpska – Serbische Republik” Milorad Dodik in Bosnien Hercegovina haben die vertrieben Kroaten aus den Teilen die heute in der Republika Srpska liegen zur Rückkehr aufgerufen. Die beiden diskutierten auch über die auftretenden Schwierigkeiten, die Rückkehrer erwartet bzw. Rückkehr interessierte erwarten könnte.
Der Bischof und der Politiker sind sich darüber einig, dass die zur Rückkehr willigen mehr Unterstützung erfahren sollten. Milorad Dodik ist außerdem bereit nach Kroatien und auch in andere Länder zu reisen, und sich mit vertrieben Kroaten über deren Rückkehr zu unterhalten.
Bischof Komarica und Dodik haben angekündigt, dass demnächst eine Spendengala in Banja Luka veranstaltet wird, auf der die Mittel für den Wiederaufbau der im Krieg zerstörten katholischen Kirche auf dem Petrićevac gesammelt werden soll.
Der serbische Premierminister hat noch versprochen sich der Organisation zur 5. Gedenkfeier des Papstbesuches von Johannes Paul II in Banja Luka welches am 22. Juni stattfindet anzuschließen.
Die kroatische Regierung hat gestern gemeinsam mit anderen Staaten die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt und damit die Basis für diplomatische Beziehungen gelegt.
Der kroatische Präsident Stipe Mesić hat seinem Amtskollegen aus dem Kosovo Fatmir Sjdiu nach der Anerkennung einen Brief zukommen lassen und erklärt dass Kroatien an einer freundschaftlichen Zusammenarbeit und Partnerschaft mit gegenseitigem Vertrauen interessiert sei und die demokratische, sowie wirtschaftliche Entwicklung des Kosovo nach Kräften unterstützt.
Bereits heute hat Kroatien gute wirtschaftliche Beziehungen, welche aufgrund zahlreicher Bewohner Kroatiens die aus der Region stammen, entwickelt.
Serbien hat im Gegenzug, wie bereits angekündigt scharf gegen die Erklärung der Anerkennung des Kosovo durch Kroatien protestiert. Wie sich jetzt die Beziehungen etntwickeln ist sehr fraglich, denn Serbien hat nicht vor den Kosovo aufzugeben.
Der kroatische Wallfahrtsort Međugorje in Bosnien Herzegowina wird jetzt auch offiziell vom Vatikan mit organisierten Flügen aus Rom zum Flughafen Mostar angeboten. Der Vatikan hat bereits 4 Flüge über die Fluggesellschaft Mistral Air aus Rom nach Mostar geschickt. Das Programm wurde von der katholischen Kirche erstmalig für den Wallfahrtsort Lourdes in Frankreich angeboten. Weitere Angebote sind die Wallfahrtsorte Tschenstochau in Polen, Santiago di Compostele in Spanien, Fatime in Portugal, Jerusalem in Israel und Sinai in Ägypten. Diese organisierten Wallfahrten mit dem Flieger wurden vom Vatikan erstmalig im August 2007 vorgestellt und den ersten Flug nach Lourdes angeboten. Damit ist Međugorje ebenso unter den wichtigsten katholischen Wallfahrtsorten der Welt.
Für den bekanntesten Ort in der Herzegowina ist damit eine attraktivere Verbindung für den bereits beliebten Wallfahrtsort bei den Italienern geschaffen, die bereits die größte Gruppe unter den Gläubigen Besuchern stellen.