Posted by admin on 8th August 2009
Unter den kroatischen Telekommunikationsanbietern haben drei von Ihnen die neue gesetzliche Regelung über die Zusatzbesteuerung von Telekommunikationsdienstleistungen als Verfassungswidrig eingestuft. Durch den Eingriff des Gesetzgebers, fürchten diese negative Auswirkungen auf Investitionen und die Zukunftsaussichten in diesem Sektor.Wie sich diese Maßnahme auf das Preisgefüge auswirken wird ist noch völlig unklar. Derzeit beraten die Unternehmen welche Maßnahmen sie ergreifen können um gegen eventuell zukommende negative Folgen gegensteuern zu können.
Der Telekommunikationssektor bleibt spannend. Sollten auch diese Dienstleistungen steigen, werden die kroatischen Bürger auch diese Kröte schlucken müssen. Der eine oder andere hatte bereits in der Vergangenheit schwierigkeiten seine Rechnungen zu begleichen und jede zusätzliche Kuna tut einem Durchschnittshaushalt weh.
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Posted by admin on 5th August 2009
Nach einer Umfrage der österreichischen Agentur MindTake beurteilen die Kroaten ihre finanzielle Zukunft eher pessimistisch. Demzufolge sind ca. 51% der Kroaten der Meinung, dass sich die Krise noch nicht vollends bemerkbar gemacht hat und die Auswirkungen noch deutlich zu spüren sein werden. Ca. 34% sind der Meinung, dass die Krise noch ein Jahr zu spüren sein wird und sich die Situation anschließend bessern wird.
In den letzten 6 Monaten haben 26% der Kroaten ihre Ausgaben reduziert und kaufen demnach nur noch das Notwendigste ein und 29% sind der Meinung die Krise bereits durch niedrigere Einkommen deutlich spüren, 26% haben mittlere Einbußen und 31% leichte Einbußen. 14% hingegen haben angegeben, keine Einkommenseinbußen zu spüren.
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Posted by admin on 31st July 2009
Seit Mitte Juli 2009 ist der Suchmaschinen Betreiber Google in Kroatien mit einer Niederlassung vertreten und setzt damit die Markteroberung neben dem Angebot von mittlerweile 15 Produkten fort. Im Angebot stehen Anzeigen für Unternehmen und das Produktangebot von AdWords und AdSense.
Nach einer Mitteilung des Unternehmens sieht Google eine gesteigerte Nachfrage nach Werbeangeboten in Kroatien aus dem Produktions- aber auch dem Dienstleistungssektor.
Mit der Suchmaschine, iGoogle, Gmail, Picaso, Blogger, Google Documents und Google Kalender können Privatleute und Unternehmen zahlreiche Programme des Unternehmens kostenlos nutzen.
Quelle: Večernji List
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Posted by admin on 29th July 2009
Innerhalb der Europäischen Union ist das Preisniveau in Dänemark am höchsten und in Bulgarien am niedrigsten, so die letzte Erhebung des Europäischen Amtes für Statistik EUROSTAT für das Jahr 2008. In Kroatien ist das Preisniveau gegenüber dem Durchschnitt der Europäischen Union (EU) für Waren und Dienstleistungen um ca. 25% niedriger. Für Kleidung bezahlt man in Kroatien ca. 18% mehr und für Leistungen in Hotels und Gaststätten ca. 17% weniger als in der EU.
Für Elektroerzeugnisse, und Kraftfahrzeuge wie Autos und Motorräder werden ca. 3% mehr bezahlt, wogegen für Lebensmittel und nicht alkoholische Getränke ca. 5% weniger aufgewendet werden müssen und Tabakwaren, sowie alkoholische Getränke sind sogar um 13% niedriger als in den EU Staaten.
Mit 41% über dem Durchschnitt lebt es sich in Dänemark am teuersten, gefolgt von Irland mit 27% und Finnland mit 25% über EU-Schnitt. Zwischen 10% und 20% höheres Preisniveau findet man in Luxemburg, Schweden, Belgien und Frankreich. In Italien, Österreich, Deutschland und den Niederlanden liegt das Preisniveau etwas über dem Durchschnitt.
Am preiswertesten Einkaufen lässt es sich dagegen in Bulgarien, die ein um ca. 49% niedrigeres Niveau haben. Es folgen Rumänien mit 38%, Litauen, mit 33 und Polen mit 31% unter dem Durchschnitt.
Quelle: HRT
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Posted by admin on 22nd July 2009
Nach Angaben des kroatischen Amtes für Statistik (DZS) setzte sich wie auch in den letzten Monaten der Trend der rückgängigen Beschäftigung im Industriesektor Kroatiens fort.
Im Mai fiel die Zahl der Beschäftigten erneut um 0,5% im Vergleich zum Vormonat und zum Vorjahreszeitraum 2008 sogar um 8%. Die Produktivität ist in den ersten 5 Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 1,3% gefallen. Den größten Einfluss auf die sinkende Produktivität ist der Rückgang in der verarbeitenden Industrie die mit einem Anteil von über 90% mit einem Rückgang von 3,3% zu kämpfen hatten.
Die Abhängigkeit von Auslandsaufträgen und der schwache heimische Markt setzen der kroatischen Industrie zunehmend zu. Eine kurzfristige Besserung ist nicht in sicht, da es an Innovationen und neuen Technologien fehlt und damit keine neuen Aufträge folgen.
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Posted by admin on 15th July 2009
Das Unternehmen T-Hrvatski Telekom (T-HAT) meldet die Entlassung von 190 Mitarbeitern im Rahmen eines Kostensenkungsprogramms. Die Maßnahme wird bis Ende des Jahres abgeschlossen sein und wird das Unternehmen zunächst Kosten in Höhe von mehr als 86 Millionen Kuna (HRK) kosten.
Die Stellensstreichungen sind mit dem Betriebsrat abgestimmt und betreffen die Bereiche Finanzen, Telekommunikationsnetze, Personalwesen und Regionalvertrieb.
Die Streichungen sollen durch verbesserte Arbeitsabläufe und Prozesse, sowie neue Technologien abgefedert werden.
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Posted by admin on 10th July 2009
Im ersten Quartal des Jahres 2009 fiel das kroatische Bruttosozialprodukt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2008 um einen Rekordwert von 6,7%. Damit erlebte das Land den höchsten Einbruch der Wirtschaftsleistung seit der Unabhängigkeit im Jahr 1991.
Aufgrund der negativen Entwicklungen ist die kroatische Regierung zum Handeln gezwungen, denn die Einnahmen können nicht mehr mit den Ausgaben Schritt halten. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung und der Unsicherheit auf dem kroatischen Arbeitsmarkt bleibt der Konsum der Bürger aus. Der Konsum der privaten Haushalte ist um knapp 10% gefallen. Die Sparleistung ist hingegen weiter gestiegen, so dass die Banken mit ausreichend Liquidität versorgt sind und damit der Wirtschaft ausreichend Kreditmittel zur Verfügung stellen könnten.
Für den kroatischen Arbeitgeberverband und zahlreiche Analysten dürfte der starke Rückgang nicht überraschen. In einigen Wirtschaftszweigen fiel der Rückgang noch drastisch höher aus, teilweise sogar bis zu 20%.
Viele Verbände fordern von der Regierung größere Reformen und die systemischen Defizite des Landes zu bekämpfen und eine in die Zukunft gerichtete Wirtschaftspolitik zu ermöglichen. Das Festhalten an alten Strukturen wird dem Land kurzfristig nicht weiter helfen und langfristig eher schaden.
Führende kroatische Ökonomen prognostizieren einen Rückgang des Bruttosozialprodukts auch zum Jahresende 2009, allerdings dürfte dieser nicht so Hoch ausfallen wie im ersten Quartal 2009.
Quelle: HRT
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Posted by admin on 8th July 2009
Auf der internationalen Fischereimesse im italienischen Ancona Anfang Mai sind kroatische und italienische Fischer zusammengekommen, um über einen gemeinsamen Umweltschutz der Adria zu diskutieren und mit einer gemeinsamen Marke des Adria-Fisches auf dem Weltmarkt anzutreten.
Mit zunehmender Ausbeutung der Meere sind auch immer mehr Fischarten vom Aussterben bedroht, wovon allein in der Adria annähernd 120 Arten betroffen sind.
Die kroatische Fischfangflotte besteht aus ca. 1.000 Schiffen, wovon 700 kleine Fischkutter und nicht unbedingt für die hohe See taugen. Die Fischer haben im Jahr 2008 knapp über 49.000 Tonnen Fisch gefangen und damit den Fang um ca. 10.000 Tonnen gegenüber dem Vorjahr steigern können.
Die Regierung forciert den Bau von größeren Schiffen, damit die kroatische Fischfangflotte auch auf Hoher See fischen kann. Dieses Terrain ist bisher überwiegend den italienischen Fischern überlassen worden, die über eine wesentlich modernere und größere Flotte verfügen.
Die Fischer haben in den einzelnen Regionen Verladestützpunkte gegründet, um den Weiterverkauf an den Handel effektiver und schneller als bisher organisieren zu können. Größeren Unternehmern gelingt auch ein Direktverkauf an den Einzelhandel ohne die Zwischenstation über den Großhändler.
Quelle: Slobodna Dalmacija
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Posted by admin on 3rd July 2009
Nach einer aktuellen Untersuchung der Unternehmensberatung A.T. Kearney über den Einzelhandel in den aufstrebenden Märkten in 2009 konnte Kroatien lediglich Rang 24 erreichen. Zum 5 mal in Folge konnte Indien sich den ersten Platz als attraktivster Einzelhandelsstandort sichern. Unter den ersten 10 befinden sich auch „Länder wie Brasilien, Russland, China, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi Arabien, Vietnam, Chile, Slowenien und Malaysia.
Das schlechte Ranking erklärt sich aufgrund der niedrigen Kaufkraft der Kroaten und der hohen Verschuldung heimischer Einzelhandelsketten. Des Weiteren werden in Kroatien die großen Unternehmer weiter zukaufen und damit die Konzentration auf noch größere Einheiten voranschreiten.
In der Untersuchung wurde die Wichtigkeit von Aufstrebenden Märkten untersucht, da in den meisten Industrieländern die Umsätze des Einzelhandels gefallen sind und somit die globale Expansion der Unternehmen ein strategisches Ziel der Einzelhandelskonzerne ist. Die Sicherung attraktiver Standorte in Entwicklungs- und Schwellenländern wird zunehmend wichtiger.
Quelle: Hina
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Posted by admin on 22nd June 2009
Mitten in der Krise, wenn der Wirtschaft das Geld fehlt und die Umsätze fallen, sowie Staat, Regionen und Kommunen mit sinkenden Einnahmen zu kämpfen haben, wächst das Geldvermögen der kroatischen Bürger kontinuierlich. Die Spareinlagen der Kroaten sind nach einer Mitteilung der Nationalbank (HNB) im Juni auf über 123 Milliarden Kuna (HRK) gestiegen.
Nach Angaben der HNB sind allein in den letzten 12 Monaten die Spareinlagen um mehr als 9,5 Milliarden gestiegen. Die Banken konnten die Bürger mit Zinssätzen von bis zu 7% locken, was eine attraktive alternative gegenüber anderen Anlagen darstellt.
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