Kroatien Blog| Urlaub Reisen Ferienwohnungen

Kroatien – Ferienwohnungen – Kultur – Musik – Politik – Urlaub – Veranstaltungen – Wirtschaft und mehr

Archive for the 'Finanzen' Category

Alles Wichtige über Finanzen in Kroatien

Der glücklichste Kroate diese Ostern!

Posted by kroatienblog on 24th April 2011

Ein kroatischer Staatsbürger aus Slawonien wird sich immer an diesjähriges Osterfest erinnern. Er hat nämlich heute sogar über 26 Millionen Kuna im Lotto gewonnen. Er zahlte am Samstag ein Schein, im Wert von 30 Kuna ein und ahnte überhaupt nicht, dass genau er heute der Glückliche sein wird.

Die bis jetzt noch immer unbekannte Person aus Vinkovci kreuzte die Zahlen 2,14,16,18,20,29 und 36 mit der Zusatzzahl 1 an wobei genau das die nötigen Zahlen waren, um einen mehr als glücklichen Ostertag zu feiern.

Hätte er nicht den „Super sedmica“ (Super Siebener) angekreuzt wäre er heute ein um 24 Millionen Kuna ärmerer Millionär, denn so hätte er nur 2 Millionen Kuna gewonnen. Wir hoffen, er genießt sein Gewinn und macht das Beste daraus.

Posted in Finanzen | No Comments »

Wirtschaftskrise in Kroatien

Posted by kroatienblog on 20th December 2010

Die Rezession ist ein weltweit bekanntes Problem, dass jetzt am Jahresende noch immer nicht zu Kroatiens Vergangenheit gehört. Die Erholung der Wirtschaft wird sehr pessimistisch angesehen. 60 % der kroatischen Manager meint, dass der Höhepunkt der Wirtschaftskrise erst Ende 2010 bzw. 2011 erreicht wird.
Kroatien ist ein Land, das schon mehrere Jahre mit finanziellen Problemen lebt und eine Rezession kam nur als finaler Schlag. Jeden Tag schließen klein- und mittlegroße Betriebe ihre Tür und immer mehr Menschen verlieren ihre Arbeit.
Die mächtigsten Untergänge der Unternehmen in Kroatien waren der Untergang des kroatischen Magnats „Pevec“ Anfang dieses Jahres, und der beinahe Untergang eines der größten Schiffwerke Kroatiens „3 Maj“ in Rijeka. Pevec hatte einfach zu große Schulden und sogar mehrere Strafverfahren im Gang und ging eines Tages einfach unter. Doch die Familie Pevec war nicht die einzige die unterging, mir ihnen gingen viele andere unter, die in diesen Kaufladen Ketten gearbeitet haben. Die Wirtschaftler hoffen die Wirtschaftskrise in Kroatien könnte hauptsächlich mit Kostenreduzierungen und Bemühungen die Illiquidität verringert werden.

Posted in Finanzen, Politik, Wirtschaft | No Comments »

Kroatien schafft die Krisensteuer ab

Posted by kroatienblog on 29th November 2010

Am 1. August 2009 wurden die Kroaten mit einer neuen Krisensteuer belastet. Nach diesem Tag musste sogar 1.254.500 Arbeiter und Rentner, wessen Renten und Löhne über 3000 Kunas waren, die Krisensteuer (in Kroatien „Harač“ genannt) zahlen. Seit Juli dieses Jahres wurde die Krisensteuer für diejenigen mit Gehältern zwischen 3000 und 6000 Kunas abgeschafft und ab Dezember wird die Krisensteuer auch für den Rest des Arbeitervolkes abgeschafft.
Das bedeutet, dass Menschen mit Gehältern über 6000 Kunas, zusätzliche 380 Kunas bekommen werden. Die Kroaten waren sehr unzufrieden mit den Entschlüssen der jetzigen Regierung, die von der Ministerpräsidentin Jadranka Kosor geführt wird. Menschen haben ein negatives Gefühl gegenüber der Regierung entwickelt, obwohl die Krisensteuer bis Ende Oktober mehr als 2,8 Milliarden Kunas einsparte.
Ob das bedeutet, dass sich Kroatien bald mit der Rezession verabschieden kann, werden wir noch sehen. Die Meisten meinen Kroatien wäre noch lange nicht wie früher, aber auf jeden Fall geht das Land in der richtigen Richtung.

Posted in Ausland, Finanzen, Politik, Wirtschaft | No Comments »

In Split wurde das teuerste Schiff Kroatiens vom Stapel gelassen

Posted by kroatienblog on 26th November 2010

In einer Werft in Split (Firma Brodosplit) wurde ein Schiff vom Stapel gelassen, der für die französische Firma ‘SNC Navale STEF – TFE’ gebaut wurde. Das Schiff wurde als Frachtschiff vorgesehen, und es ist vor allem für den Transport von Autos, Menschen und gefährliche Wahren geeignet. Da der Bau des Schiffes mehr als ein Milliarde Kunas beträgt, ist es damit das teuerste Schiff je, dass in einer kroatischen Werft gebaut wude.
Dieses „ro-pax“ mit der Länge von 180 m, Breite von 30,5 m und einer Gesamthöhe von 36, 8 m hat eine Tragfähigkeit von 11.300 Tonnen. In den Garagenraum können 200 PKW-a und 230 LKW-s untergebracht werden. Das Schiff wird von 4 Kraftmaschinen mit einer Stärke von 38.400 kw betrieben.
Der Eigentümer der französischen Firma ‘SNC Naval’ Robert de Lambilly hat in seiner ersten Aussage für die Presse gesagt, er wäre sehr zufrieden mit der erledigten Arbeit. Neben der Werft in Split hätte eine französische diese Arbeit bekommen können, doch Brodosplit bot den besten Vertrag.

Posted in Dalmatien, Finanzen, Split, Wirtschaft | No Comments »

Kroaten pessimistisch

Posted by admin on 5th August 2009

Nach einer Umfrage der österreichischen Agentur MindTake beurteilen die Kroaten ihre finanzielle Zukunft eher pessimistisch. Demzufolge sind ca. 51% der Kroaten der Meinung, dass sich die Krise noch nicht vollends bemerkbar gemacht hat und die Auswirkungen noch deutlich zu spüren sein werden. Ca. 34% sind der Meinung, dass die Krise noch ein Jahr zu spüren sein wird und sich die Situation anschließend bessern wird.

In den letzten 6 Monaten haben 26% der Kroaten ihre Ausgaben reduziert und kaufen demnach nur noch das Notwendigste ein und 29% sind der Meinung die Krise bereits durch niedrigere Einkommen deutlich spüren, 26% haben mittlere Einbußen und 31% leichte Einbußen. 14% hingegen haben angegeben, keine Einkommenseinbußen zu spüren.

Posted in Finanzen | No Comments »

Sparquote in Kroatien steigt

Posted by admin on 22nd June 2009

Mitten in der Krise, wenn der Wirtschaft das Geld fehlt und die Umsätze fallen, sowie Staat, Regionen und Kommunen mit sinkenden Einnahmen zu kämpfen haben, wächst das Geldvermögen der kroatischen Bürger kontinuierlich. Die Spareinlagen der Kroaten sind nach einer Mitteilung der Nationalbank (HNB) im Juni auf über 123 Milliarden Kuna (HRK) gestiegen.

Nach Angaben der HNB sind allein in den letzten 12 Monaten die Spareinlagen um mehr als 9,5 Milliarden gestiegen. Die Banken konnten die Bürger mit Zinssätzen von bis zu 7% locken, was eine attraktive alternative gegenüber anderen Anlagen darstellt.

Posted in Finanzen | No Comments »

HNB will Banken moralisch zur Kreditvergabe verpflichten

Posted by admin on 8th December 2008

Auch in Kroatien herrscht die Meinung vor, dass der größte Teil der Finanzkrise vorrüber sei, doch die Angst vor einer drohenden Rezession scheint auch in Kroatien überhand genommen zu haben. Die Sparguthaben in Kroatien wachsen wieder und die Finanzmittel aus dem Ausland werden langsam wieder freigegeben, so dass die kroatische Nationalbank (HNB) der Meinung ist, dass die Banken sich wieder an der Refinanzierung der staatlichen Verbindlichkeiten und der Kreditvergabe kroatischer Unternehmen beteiligen können.Die kroatischen Banken haben im Zuge der Krise im Verhältnis wenig Gelder verloren und die Bürger haben auch nicht in Massen das Geld von den Konten geräumt. Auch haben die HNB und der Staat in der Krise rechtzeitig reagiert und so einen Kollaps des kroatischen Bankgewerbes durch die Erhöhung der staatlichen Einlagensicherung verhindert.

Die Wirtschaft benötigt jetzt ausreichend Liquidität, um den Herausforderungen der kommenden Monate Herr zu werden und die drohenden Umsatzeinbußen durch den kommenden Rückgang der Wirtschaftsleistung abfangen zu können und durch neue Produkte und Innovationen neue und alte Märkte erobern zu können. Auch könnten in so einer Situation die notwendigen Restrukturierungen der kroatischen Wirtschaft in die Wege geleitet werden. Der Staat benötigt zur Begleichung der laufenden Verpflichtungen im nächsten Jahr Darlehen in Höhe von 1 Milliarde Euro und wird aller Voraussicht nach die Hilfe des internationalen Währungsfonds benötigen.

Die Banken haben erkannt, dass auch zahlreiche Bürger Schwierigkeiten bei der Rückzahlung ihrer Darlehensverbindlichkeiten haben und versuchen hier mit Zinssenkungen, Tilgungsaussetzungen und anderen Maßnahmen die finanzielle Situation einzelner Darlehensnehmer zu stabilisieren.

Die Banken stehen hier zwischen den Stühlen, da Sie auf der einen Seite in Abhängigkeit zu den staatlichen Finanzen, der Wirtschaftsleitung der Unternehmen und den Gehältern der Bürger stehen.

Posted in Finanzen | No Comments »

Privredna Banka Zagreb vergibt keine neuen Kredite in Schweizer Franken CHF

Posted by admin on 15th January 2008

Als erste  kroatische Bank hat die Privredna Banka Zagreb die Neuvergabe von Darlehen in der Fremdwährung Schweizer Franken (CHF) eingestellt. Die Bank hält die Risiken für diesen Sektor einfach für zu hoch, nachdem die Kredite bzw. die Verschuldung in Kroatien wieder Rekordstände erreicht.

Die Privredna Banka reagiert damit auf einen negativen Trend und hofft, dadurch unter Umständen auftretende Probleme im Vorfeld zu vermeiden bzw. zu begrenzen.

Die Anteile der einzelnen Währungen in der Privredna Banka ist:

23% CHF, 31% Euro und 46% kroatische Kuna (HRK)

Posted in Finanzen | No Comments »

Handelsbilanzdefizit in Kroatien leicht verändert

Posted by admin on 23rd December 2007

Die kroatischen Einfuhren sind nach wie vor ca. 2,1 mal höher als die dagegen stehenden Einfuhren, so die neuesten Erhebungen des kroatischen Amtes für Statistik in den ersten  9 Monaten des Jahres 2007.

Das Handelsbilanzdefizit wuchs bis Okrober diesen Jahres auf einen Wert von 60,4 Milliarden kroatischen Kuna (HRK), was ca. 8,2 Milliarden Euro entspricht. Damit ist das Handelsbilanzdefizit erneut gestiegen, so eine Analyse des kroatischen Wirtschaftsverbandes in ihrer neuesten Publikation “Wirtschaftliche Entwicklungen”.

Die Ausfuhren sind in den vergangenen 9 Monaten um 10,8% und die Einfuhren um ca. 10,45 gestiegen. Das Defizit wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 10%. Auf Dollarbasis beträgt der Zuwachs des Handelsbilanzdefizits 18,9%.

Posted in Finanzen, Wirtschaft | No Comments »

Übernahmen in Kroatien – kommt da noch mehr ?

Posted by admin on 17th December 2007

Der Verkauf erfolgreicher kroatischer Firmen an ausländische Investoren, war immer schon eine heikle Angelegenheit in Kroatien und mit einem lauten Aufschrei der Nationalisten in Politik und Bevölkerung verbunden. Doch nach den Erfahrungen der Tschechen, Rumänen und Bulgaren zu urteilen, steht die Übernahmewelle in Kroatien noch bevor. Denn diese hatte erst nach Beitritt in die Europäische Union so richtig an Fahrt gewonnen.

Der größte Merger in Kroatien war die Übernahme des Pharmariesen Pliva d.d. aus Zagreb durch die Amerikanische Barr Pharmaceutical, Inc. mit einem Volumen von ca. 15 Milliarden kroatischen Kuna (HRK). Doch die Analyse bei den anderen Beitrittskandidaten zeigt, dass da noch mehr kommt. Ausländische Investoren beobachten aktuell den kroatischen Markt und das Wachstum der Marktkapitalisierung der Unternehmen. Doch ein organisches Wachstum der Unternehmen ist bei weitem nicht ausreichend, damit ein Unternehmen für einen Ausländischen Investor attraktiv erscheint. Ein Unternehmen welches auf Wachstum denkt, muss auch Akquisitionen nicht nur auf dem heimischen Markt anstreben.

 

In den vergangenen 7 Jahren erfolgten 48 Übernahmen kroatischer Unternehmen in der Region mit einem Volumen von ca. 600 Millionen Euro, was wesentlich geringer als die Transaktionen der serbischen und slowenischen Nachbarn die ein Volumen von 1 Milliarde Euro erreicht hat. Falls der kroatischen Agrokor die Übernahme der türkischen Einzelhandelskette Migros gelingt, ist das die größte Übernahme in der Region des ehemaligen Jugoslawien aller Zeiten.

Ausländisches Kapital wird aktuell am meisten in Unternehmen nach Bulgarien, Rumänien, Polen und Tschechien investiert. In Bulgarien zum Beispiel wurden seit dem Jahr 2000 161 Unternehmen mit einem Volumen von 8 Milliarden € investiert, gefolgt von Kroatien mit 6,5 Milliarden €. Die Einkaufstour in Kroatien wird sicherlich erst so richtig mit Eintritt in die EU beginnen, denn die Big Player werden sich auch auf den kleinen Märkten ihren Kuchen sichern.

Posted in Börse Zagreb, Europäische Union, Finanzen, Wirtschaft | No Comments »