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Archive for the 'Finanzen' Category

Alles Wichtige über Finanzen in Kroatien

Kroaten pessimistisch

Posted by admin on 5th August 2009

Nach einer Umfrage der österreichischen Agentur MindTake beurteilen die Kroaten ihre finanzielle Zukunft eher pessimistisch. Demzufolge sind ca. 51% der Kroaten der Meinung, dass sich die Krise noch nicht vollends bemerkbar gemacht hat und die Auswirkungen noch deutlich zu spüren sein werden. Ca. 34% sind der Meinung, dass die Krise noch ein Jahr zu spüren sein wird und sich die Situation anschließend bessern wird.

In den letzten 6 Monaten haben 26% der Kroaten ihre Ausgaben reduziert und kaufen demnach nur noch das Notwendigste ein und 29% sind der Meinung die Krise bereits durch niedrigere Einkommen deutlich spüren, 26% haben mittlere Einbußen und 31% leichte Einbußen. 14% hingegen haben angegeben, keine Einkommenseinbußen zu spüren.

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Sparquote in Kroatien steigt

Posted by admin on 22nd June 2009

Mitten in der Krise, wenn der Wirtschaft das Geld fehlt und die Umsätze fallen, sowie Staat, Regionen und Kommunen mit sinkenden Einnahmen zu kämpfen haben, wächst das Geldvermögen der kroatischen Bürger kontinuierlich. Die Spareinlagen der Kroaten sind nach einer Mitteilung der Nationalbank (HNB) im Juni auf über 123 Milliarden Kuna (HRK) gestiegen.

Nach Angaben der HNB sind allein in den letzten 12 Monaten die Spareinlagen um mehr als 9,5 Milliarden gestiegen. Die Banken konnten die Bürger mit Zinssätzen von bis zu 7% locken, was eine attraktive alternative gegenüber anderen Anlagen darstellt.

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HNB will Banken moralisch zur Kreditvergabe verpflichten

Posted by admin on 8th December 2008

Auch in Kroatien herrscht die Meinung vor, dass der größte Teil der Finanzkrise vorrüber sei, doch die Angst vor einer drohenden Rezession scheint auch in Kroatien überhand genommen zu haben. Die Sparguthaben in Kroatien wachsen wieder und die Finanzmittel aus dem Ausland werden langsam wieder freigegeben, so dass die kroatische Nationalbank (HNB) der Meinung ist, dass die Banken sich wieder an der Refinanzierung der staatlichen Verbindlichkeiten und der Kreditvergabe kroatischer Unternehmen beteiligen können.Die kroatischen Banken haben im Zuge der Krise im Verhältnis wenig Gelder verloren und die Bürger haben auch nicht in Massen das Geld von den Konten geräumt. Auch haben die HNB und der Staat in der Krise rechtzeitig reagiert und so einen Kollaps des kroatischen Bankgewerbes durch die Erhöhung der staatlichen Einlagensicherung verhindert.

Die Wirtschaft benötigt jetzt ausreichend Liquidität, um den Herausforderungen der kommenden Monate Herr zu werden und die drohenden Umsatzeinbußen durch den kommenden Rückgang der Wirtschaftsleistung abfangen zu können und durch neue Produkte und Innovationen neue und alte Märkte erobern zu können. Auch könnten in so einer Situation die notwendigen Restrukturierungen der kroatischen Wirtschaft in die Wege geleitet werden. Der Staat benötigt zur Begleichung der laufenden Verpflichtungen im nächsten Jahr Darlehen in Höhe von 1 Milliarde Euro und wird aller Voraussicht nach die Hilfe des internationalen Währungsfonds benötigen.

Die Banken haben erkannt, dass auch zahlreiche Bürger Schwierigkeiten bei der Rückzahlung ihrer Darlehensverbindlichkeiten haben und versuchen hier mit Zinssenkungen, Tilgungsaussetzungen und anderen Maßnahmen die finanzielle Situation einzelner Darlehensnehmer zu stabilisieren.

Die Banken stehen hier zwischen den Stühlen, da Sie auf der einen Seite in Abhängigkeit zu den staatlichen Finanzen, der Wirtschaftsleitung der Unternehmen und den Gehältern der Bürger stehen.

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Privredna Banka Zagreb vergibt keine neuen Kredite in Schweizer Franken CHF

Posted by admin on 15th January 2008

Als erste  kroatische Bank hat die Privredna Banka Zagreb die Neuvergabe von Darlehen in der Fremdwährung Schweizer Franken (CHF) eingestellt. Die Bank hält die Risiken für diesen Sektor einfach für zu hoch, nachdem die Kredite bzw. die Verschuldung in Kroatien wieder Rekordstände erreicht.

Die Privredna Banka reagiert damit auf einen negativen Trend und hofft, dadurch unter Umständen auftretende Probleme im Vorfeld zu vermeiden bzw. zu begrenzen.

Die Anteile der einzelnen Währungen in der Privredna Banka ist:

23% CHF, 31% Euro und 46% kroatische Kuna (HRK)

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Handelsbilanzdefizit in Kroatien leicht verändert

Posted by admin on 23rd December 2007

Die kroatischen Einfuhren sind nach wie vor ca. 2,1 mal höher als die dagegen stehenden Einfuhren, so die neuesten Erhebungen des kroatischen Amtes für Statistik in den ersten  9 Monaten des Jahres 2007.

Das Handelsbilanzdefizit wuchs bis Okrober diesen Jahres auf einen Wert von 60,4 Milliarden kroatischen Kuna (HRK), was ca. 8,2 Milliarden Euro entspricht. Damit ist das Handelsbilanzdefizit erneut gestiegen, so eine Analyse des kroatischen Wirtschaftsverbandes in ihrer neuesten Publikation “Wirtschaftliche Entwicklungen”.

Die Ausfuhren sind in den vergangenen 9 Monaten um 10,8% und die Einfuhren um ca. 10,45 gestiegen. Das Defizit wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 10%. Auf Dollarbasis beträgt der Zuwachs des Handelsbilanzdefizits 18,9%.

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Übernahmen in Kroatien - kommt da noch mehr ?

Posted by admin on 17th December 2007

Der Verkauf erfolgreicher kroatischer Firmen an ausländische Investoren, war immer schon eine heikle Angelegenheit in Kroatien und mit einem lauten Aufschrei der Nationalisten in Politik und Bevölkerung verbunden. Doch nach den Erfahrungen der Tschechen, Rumänen und Bulgaren zu urteilen, steht die Übernahmewelle in Kroatien noch bevor. Denn diese hatte erst nach Beitritt in die Europäische Union so richtig an Fahrt gewonnen.

Der größte Merger in Kroatien war die Übernahme des Pharmariesen Pliva d.d. aus Zagreb durch die Amerikanische Barr Pharmaceutical, Inc. mit einem Volumen von ca. 15 Milliarden kroatischen Kuna (HRK). Doch die Analyse bei den anderen Beitrittskandidaten zeigt, dass da noch mehr kommt. Ausländische Investoren beobachten aktuell den kroatischen Markt und das Wachstum der Marktkapitalisierung der Unternehmen. Doch ein organisches Wachstum der Unternehmen ist bei weitem nicht ausreichend, damit ein Unternehmen für einen Ausländischen Investor attraktiv erscheint. Ein Unternehmen welches auf Wachstum denkt, muss auch Akquisitionen nicht nur auf dem heimischen Markt anstreben.

 

In den vergangenen 7 Jahren erfolgten 48 Übernahmen kroatischer Unternehmen in der Region mit einem Volumen von ca. 600 Millionen Euro, was wesentlich geringer als die Transaktionen der serbischen und slowenischen Nachbarn die ein Volumen von 1 Milliarde Euro erreicht hat. Falls der kroatischen Agrokor die Übernahme der türkischen Einzelhandelskette Migros gelingt, ist das die größte Übernahme in der Region des ehemaligen Jugoslawien aller Zeiten.

Ausländisches Kapital wird aktuell am meisten in Unternehmen nach Bulgarien, Rumänien, Polen und Tschechien investiert. In Bulgarien zum Beispiel wurden seit dem Jahr 2000 161 Unternehmen mit einem Volumen von 8 Milliarden € investiert, gefolgt von Kroatien mit 6,5 Milliarden €. Die Einkaufstour in Kroatien wird sicherlich erst so richtig mit Eintritt in die EU beginnen, denn die Big Player werden sich auch auf den kleinen Märkten ihren Kuchen sichern.

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Börsenbericht Kroatien

Posted by admin on 16th December 2007

Die kroatische Börse “Zagreb Stock Exchange” (ZSE) hat in der vergangenen Woche aufgrund fehlender Impulse der Weltbörsen im Wochenverlauf fast unverändert geschlossen. Der kroatische Leitindex CROBEX steht aktuell bei 4.928,91 Punkten und damit um 0,05 % höher als am vergangenen Freitag mit einem Schlussstand von 4.926,19 Punkten.

Eines der umsatzstärksten Wert war erneut die Aktien der kroatischen Telekom HT die bei einem Kurs von 352,97 kroatischen Kuna (HRK) schlossen.

Der Anteil der institutionellen Investoren allein am Freitag betrug ca. 77,46% von den insgesamt 369.429.805 HRK Gesamtumsatz an diesem Tag.

Die Bauaktien hatten im Wochenverlauf leicht nachgegeben. Für die nächsten Woche ist mit Kursgewinnen für diesen Sektor zu rechnen, da die HDZ aller Voraussicht nach wieder die Regierung stellen wird.

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Kroatiens Börse nach der Wahl

Posted by admin on 27th November 2007

Die Kroatische Börse hat nach der Wahl äußerst gelassen auf den Ausgang reagiert. Die institutionellen Investoren haben sich dem Tagesgeschäft hingegeben und die Privatanleger haben sich vom Geschehen der Wahl im Wesentlichen beeinflussen lassen.

Am gestrigen Tag ist der Index mit einem satten Plus von ca, 3,5% in den Handel gestartet und sich dann zum Handelsschluss bei einem Plus von 1% stabilisiert.

Vor allem die Bauwerte wurden sehr rege gehandelt, da diese von einer möglichen Folgeregierung HDZ durch weitere Verkehrsprojekte profitieren wird. Die Schwankungen in diesem Bereich betrugen bis zu 10%.

Insgesamt hat sich der Markt nach den turbulenten Verlusttagen wieder stabilisiert.

Den Bericht zu “Koalitionsverhandlungen in Kroatien” finden Sie hier

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Angebot an Gebrauchten Wohnungen abgenommen

Posted by admin on 20th November 2007

Der Rückgang bei den Wohnungsverkäufen hat überwiegend den Gebrauchtwohnungsmarkt erfasst. Von 4 Verkauften Wohnungen sind ca. 75% Neubauwohnungen.

Festzustellen ist, dass die gebrauchten Wohnungskäufe nicht mehr zum ausgeschrieben Preis, wie in der Vergangenheit erfolgen. Ein Verkauf findet oft nur mit einem Preisabschlag zwischen 8% und 12% statt. Dieses ist auch oft damit zu Begründen, dass die Verkäufer unrealistische Verkaufsvorstellungen haben und im Verkaufsprozess feststellen, dass das Objekt zum veranschlagten Preis nicht veräußerbar ist.

Immobilienexperten sind der Meinung, dass die Preise nicht merklich fallen werden und erwarten eine Stagnation bis die Wirtschaftliche Entwicklung mit den Immobilienpreisen gleichgezogen ist, so dass der Markt ein höheres Preisniveau verkraften kann.
Eine Immobilienkrise wie in den USA ist auf den kroatischen Markt nicht vorstellbar, da in den USA der Zugang zum Mietwohnungsmarkt zu besseren Bedingungen ermöglicht wird als es in Kroatien der Fall ist. In Kroatien ist Mieten teilweise teurer als selbst zu Kaufen.

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Kroatien droht keine Finanzkrise

Posted by admin on 23rd October 2007

Der kroatische Finanzminister Ivan Šuker hat Aussagen der Londoner Financial Times zurückgewiesen, dass den Staaten Süd-Osteuropas kein Finanzkollaps droht. Die Zeitung berichtet über den immer steigenden Kreditbedarf, die Staatsdefizite und die Abhängigkeit ausländischer Kredite. In seiner Aussage vor kroatischen Medien droht Kroatien keine Finanzkrise. Er fügte noch hinzu, dass in dem Financial Times Artikel Kroatien nicht explizit genannt worden ist.

Zu berücksichtigen ist dass Kroatien das Wachstum der Verschuldung reduziert hat und auf der jährlichen Sitzung von Weltbank und Internationalem Währungsfonds nur positive Rückmeldungen erhalten hat.

Hoffen wir das Kroatien seinen positiven Weg aufrecht erhält und seine Finanz- und Wirtschaftspolitik als Grundlage für zukünftiges Wachstum ausrichtet.

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