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Archive for the 'Wirtschaft' Category

Themen über die kroatische Wirtschaft, Wirtschaftspolitik und vieles mehr

Insolvenzen in Kroatien

Posted by admin on 11th November 2008


In Zagreb gab es vor 5 Jahren 627 Insolvenzen und im letzten Jahr
waren es 284. In diesem Jahr wurden bisher insgesamt 85 Insolvenzen
am Handelsgericht in Zagreb angemeldet. In den ersten 10 Monaten
diesen Jahres wurden insgesamt 3.264 Unternehmen gegründet.

Die Zahl der Insolvenzen in der kroatischen Hauptstadt Zagreb ist
damit rückläufig, was natürlich eine sehr angenehme
Entwicklung ist. Nach Angaben des Gerichtes werden 80% der
Insolvenzen innerhalb eines Jahres abgewickelt, da es sich in der
Regel um kleine Unternehmen ohne Masse handelt. Zum Vergleich in
Deutschland, werden solche Vorgänge gleich mangels Masse
abgelehnt, da die Masse (die vorhandenen Vermögenswerte) in der
Regel nicht einmal zur Deckung der Gerichts- und Verfahrenskosten
reichen.

Die rückläufige Entwicklung ist sehr positiv, doch den
Zahlen fehlenden die Vergleichswerte aus dem ganzen Land und auf
langer Sicht. Interessant wäre ein Trend im ganzen Land
vergleichen zu können, bzw. die Zahlen seit 1990 in Erfahrung zu
bringen.

Zweifelsfrei ist jedoch, dass die Unternehmen in Kroatien bis vor
kurzem recht ordentliche Gewinne erzielen konnten und die
Arbeitslosigkeit fallen konnte. Die macht sich eben auch bei den
Insolvenzen bemerkbar.

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Agrokor hat Mercator im Focus

Posted by admin on 6th November 2008

Der kroatische Einzelhandelsriese Agrokor mit seiner führenden Kette “Konzum” hat den slowenischen Einzelhändler Mercator ins Visier genommen. Derzeit werden die möglichen Optionen bei Agrokor geprüft und die Gesellschaft beobachtet, so eine Aussage aus dem Konzern.

Die Brauerei Laško und die Infond Holding beabsichtigen ihren 48%igen Anteil an dem Unternehmen zu verkaufen und wollen ihre Beteiligung in einem Bieterverfahren an einen internationalen Investor abgeben. Als mögliche Interessenten sind die französiche Carrefour und Tesco, sowie die Delta Holding aus Serbien im Gespräch. Auch Agrokor wird als ein potentieller Käufer genannt.

Gegen eine Übernahme haben sich Gewerkschaftsvertreter aus Slowenien ausgesprochen die das größte slowenische Unternehmen und zugleich auch größten Arbeitgeber mit fast 100.000 Angestellten gern in nationalen Händen lassen wollen würden. Ebenso haben sie sich für ein Engagement des Staates ausgesprochen. Hierzu wurde der designierte slowenische Ministerpräsident Borut Pahor aufgefordert sich nach der Regierungsübernahme zu engagieren. Eine Stellungnahme seitens seiner Partei liegt derzeit noch nicht vor.

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Starthilfe für Existenzgründer

Posted by admin on 3rd November 2008

Das kroatische Job Portal Posao.hr hat seit Anfang November das Projekt “Siguran start” zu Deutsch “Sicherer Start” gestartet und bietet in Zusammenarbeit mit einigen Beratungsunternehmen und Weiterbildungsinstituten. Hier sollen Startup’s vor allem in der Startphase unterstützt werden und mit den richtigen Hilfen sicher durchs erste Jahr geführt werden.

Neben Posao.hr sind neben weiteren anderen Unternehmen hauptsächlich die Beratungsfirmen Ramiro, Pricewaterhouse Coopers und das Zentrum für Weiterbildung Poslovna učionica beteiligt.

Den Existenzgründern sollen teilweise kostenlos oder mit Preisnachlass  Kurse über Personalführung, Arbeitsrecht, Buchführung und Rechnungswesen, sowie Verkaufstraining und Kommunikation angeboten werden.

Die Organisatoren hoffen, damit Existenzgründern den Start in die Selbständigkeit zu erleichtern und Personen zur Unternehmensgründung zu motivieren, um damit die Zahl der Existenzgründungen insgesamt zu erhöhen.

Das Projekt wird unterstützt von dem Ministerium für Arbeit, Wirtschaft und Unternehmen sowie der kroatischen Agentur für das Kleingewerbe (HAMAG).

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Benötigt Krotien auch Hilfe vom IWF

Posted by admin on 30th October 2008

Es gibt sehr starke Anzeichen dafür, dass Kroatien das nächste osteuropäische Land nach Ungarn wäre, das Hilfe benötigt.

Die Ungarn hatten nach ihrem Hilferuf eine kräftige Finanzspritze von mehr als 20 Milliarden Euro seitens der Europäischen Union, Internationalem Währungsfonds (IWF) und der Weltbank erhalten.

Nach einer aktuellen Analyse der Ratin Agentur Standard & Poor’s könnte Kroatien aufgrund seines Haushalts- und Handelsbilanzdefizits der nächste Hilfsbedürftige Kandidat werden. Auch andere osteuropäische Länder stecken in großen Liquiditätsschwierigkeiten und werden aller Wahrscheinlichkeit Hilfe beanspruchen.

Für Kroatien würde dieser Schritt harte Einschnitte und den weitgehenden Verlust der unabhängigkeit seiner bisherigen Fiskalpolitik bedeuten, die bisher auch schon Auflagen des IWF und der Weltbank unterlag. Doch die nächste Finanzierungshilfe dürfte der kroatischen Regierung viel mehr weh tun als bisher.

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CROBEX den 5. Tag hintereinander im Minus

Posted by admin on 27th October 2008

Der kroatische Aktienindex CROBEX an der Börse in Zagreb konnte auch heute wieder nach den starken Kurseinbrüchen in Asien den Tag mit einem satten Minus beenden. Der Index verlor 4,97% auf 2.083,89 Punkte.

Auch das Schwergewicht HT büßte 3,08% ein und notierte bei Börsenschluß bei 220 Kuna (HRK).

Trotz zahlreicher positiver Unternehmensdaten und guter Analystenstimmen, gelingt es dem Markt nicht sich von dem negativen Trend der internationalen Finanzmärkte zu lösen.

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Croatia Airlines kauft weitere Airbus-Flugzeuge der A320-Familie

Posted by Tina on 22nd October 2008

Die kroatische Fluggesellschaft Croatia Airlines hat bei Airbus vier A319 zur Erweiterung ihrer wachsenden Mittelstreckenflotte
fest in Auftrag gegeben.
Mit dem Neuerwerb wird die bereits vorhandene Flotte, von bisher acht Flugzeugen der A320-Familie, verstärkt.

Quelle

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Posted by admin on 19th October 2008

Die kroatische Telekom T-Hrvatski Telekom wird im Rahmen von Kostensenkungsmaßnahmen 216 Mitarbeiter entlassen. Die Stellenstreichungen wurde bereits mit dem Betriebsrat vereinbart und sollen mit Abfindungsprogrammen gefördert werden.

Die durchschnittliche Abfindungssumme für die entlassenen Mitarbeiter soll ca. 320.000 kroatische Kuna betragen. Die Kosten für die Entlassungen sind bereits im Budget des Jahres 2007 enthalten.

Die Deutsche Telekom AG aus Bonn besitzt mit 51% die Mehrheit der Anteile. der kroatische Staat ist nur noch mit ca. 3,6% an dem Unternehmen beteiligt. Der Rest wird von Bürgern und anderen institutionellen Investoren und Mitarbeitern des Unternehmens gehalten.

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MOL verfehlt Mehrheit bei INA

Posted by admin on 10th October 2008

Nach Angabe der Zentralen Depot Agentur Kroatiens (SDA) wurden der ungarischen Mineralölgesellschaft MOL insgesamt 2.215.469 Aktien angeboten, was insgesamt einen Anteil von 22,15% entspricht. Mit den bereits vorhandenen 25% besizen die Ungarn nun 47,15% der Anteile an dem kroatischen Mineralölkonzern.

Die Auszahlung der 2.800 Kuna (HRK) pro Aktie erfolgt bis zum 17.10.2008.

Damit sind die Ungarn zwar größter Einzelaktionär hinter der Regierung, doch die Ungarn haben die absolute Mehrheit an dem Unternehmen verfehlt.

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MOL hat noch keine Mehrheit bei INA

Posted by admin on 8th October 2008

Die Ungarische Mineralölgesellschaft MOL hat die Mehrheit an dem kroatischen Mineralölkonzern INA noch nicht ganz sicher. Anläßlich des aktuellen Kursverfalls an den weltbörsen und des über 53%igen Kursverlustes der MOL Aktie hält die kroatische Regierung an dem geplanten Deal mit den Ungarn fest. Die vor fast 5 Jahren geschlossenen Verträge sollen nach Angaben der kroatischen Regierung erfüllt werden.

Diese Vereinbarung läuft allerdings in knapp 2 Wochen ab und ein neuer Kontrakt wurden zwischen den Ungarn und der kroatischen Regierung noch nicht geschlossen.

Morgen wird feststehen wieviel Aktien MOL an der INA über das öffentliche Angebot hat sichern können.

Wie die Ungarn dann die weitere Zukunft der INA gestalten werden bleibt ungewiss.

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Auslandsverschuldung bei 35 Milliarden Euro

Posted by admin on 2nd October 2008

Nach Angaben der kroatischen Nationalbank hat sich die Auslandsverschuldung des Landes in den ersten 7 Monaten des Jahres 2008 auf 35,4 Milliarden Euro erhöht. Damit erhöhten sich die kroatischen Auslandsverbindlichkeiten um insgesamt 2,2 Milliarden Euro.

Im Vergleich zum Stand per Ende 2007 ist das eine erhöhung um 6,7%, was eine stärkere Erhöhung gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet.

Während alle anderen Wirtschaftssektoren ihre Verbindlichkeiten erhöht haben, reduzierte sich jedoch die Verschuldung des Banken- und Staats-Sektors.

Eine nicht gerade gesunde Entwicklung die sich in den letzten Jahren zunehmend zuspitzt. Der Regierung gelang es die Staatsverschuldung nur unwesentlich zu reduzieren, doch fehlt es hier an der nötigen Durchsetzungskraft.

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